Vorstellung von Pfarrer Rudolf Binding
Rudolf Binding ist der neue Pfarrer von Regnitzlosau. Der gebürtige Augsburger ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Am Sonntag wird er im Rahmen des Erntedankgottesdienstes um 14 Uhr in der St.-Aegidien-Kirche ins Amt eingeführt.
Herr Binding, am morgigen Sonntag ist ihr großer Tag mit der offiziellen Einführung als Pfarrer von Regnitzlosau...

Rudolf Binding, evangelischer Pfarrer, Regnitzlosau
Bildquelle: Frankenpost / Dietel
Ja, da werde ich von Dekan Günter Saalfrank und vier weiteren Pfarrerkollegen installiert, will heißen ins Amt eingeführt.
Was hat Sie bewogen, sich auf die Stelle in Regnitzlosau zu bewerben?
Den Tipp hatte ich von Pfarrer Matthias Herling bekommen. Er meinte, die Pfarrstelle wäre wie maßgeschneidert für mich und meine Familie. Ein weiteres Plus, mich für Regnitzlosau zu entscheiden, ist die herrliche ländliche Gegend.
Ihre ersten Eindrücke von Regnitzlosau?
Sind nur die besten. Ich bin toll hier aufgenommen worden. Beim ersten Treffen mit dem Kirchenvorstand stieß ich auf viel Freundlichkeit und Offenheit. Leute im Dorf sagten sogar schon zu mir: Herr Pfarrer, Sie werden heiß erwartet.
Ihr persönliches Leitbild...
Ist Psalm 27, Vers 1 Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollt ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Das ist für mich die frohmachende Botschaft, die ich als Geistlicher ins Leben hinaus tragen darf. Ich bin dabei, wenn sich die Menschen von Gott aus der Finsternis hinein ins Licht führen lassen.
Was sind die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?
Ich komme und schaue mir erst einmal an, was hier üblich ist. Wichtig sind mir der Präparanden- und Konfirmandenunterricht. Schön ist es, junge Menschen zwei Jahre zu begleiten. Es ist erschreckend, wie wenig jungen Menschen biblische Inhalte bedeuten. Es bleibt immer weniger in den Köpfen der jungen Menschen im Zeitalter von Computer und Handys; sie bekommen auch zu Hause von den Eltern zu wenig Werte mit.
Ihre Hobbys?
Ich entspanne mich beim Wandern und spazieren gehen. Zudem lese und schwimme ich gern. Allerdings lässt mir der Pfarrerberuf nur wenig Zeit.
Wie lautet Ihr Wunsch für die nächste Zeit?
Etwas mehr Zeit zu haben für Dinge, die zu tun sind.
Quelle: Frankenpost / Ronald Dietel
