Pfingsttagung Bobengrün 2005 - So wars...
Los ging es am Samstag, den 14.05.2005 um neun Uhr früh. Alle, die mitfuhren trafen sich im Pfarrhof mit ihrem Gepäck, welches dann auch gleich in die Autos der Helfer und Betreuer geschlichtet wurde. Danach machte Martin Dollinger uns noch mit unseren Betreuern Anna Kraus, Nadja Korndörfer und Nathanael Kaiser bekannt und hielt einige Ansagen. Hierauf fuhren wir gemeinsam nach Bobengrün.
Die Jungs wurden gleich ins Zeltlager Froschbachtal gebracht, wo sie damit beschäftigt waren, ihre Zelte aufzubauen. Die Mädchen allerdings fuhren nach Marxgrün zum Gemeindesaal, der als Matratzenlager diente. Wir stellten unser Gepäck ab und fuhren nach einiger Zeit zu den Jungs.
Zu diesem Zeitpunkt war bereits die ganze Wiese des Zeltlagers vom strömenden Regen durchnässt und furchtbar matschig. Im großen Gemeinschaftszelt sangen wir gemeinsam Lieder und Nathanael spielte auf seiner Gitarre dazu. Viele Mutige spielten trotz des Regens und des Matsches Indiaca und beim Turnier beteiligten sich auch viele Mannschaften.
In kleinen Gruppen gingen wir zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen. Abends sangen wir zum Abschluss des Tages im Gemeinschaftszelt. Danach fuhren die Mädchen mit ihren Betreuerinnen nach Marxgrün. Unsere Nächte waren nicht sehr lang, denn wir mussten schon um acht Uhr aufstehen. Jetzt gab es den berühmten "Pressluftstollen", der so etwas wie ein Rosinenbrötchen war. Nach dem Frühstück gab es eine "Stille Zeit", in der zusammen etwas in der Bibel gelesen wurde.
Im Zeltlager wurde es immer matschiger. Es wurden schon Paletten als Wege zu den vielen Zelten ausgelegt. Ich dachte mir: "Wessen Hose jetzt noch nicht voll Schlamm ist, der ist noch nicht lange hier!"
Aber endlich, am Sonntagmittag, kam die Sonne heraus und lies die Regenschirme der rund 8000 Besucher bei den Veranstaltungen verschwinden. Obwohl es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr regnete, blieb der Matsch trotzdem. Am Montag mussten alle wieder packen. Die Mädchen fuhren noch einmal nach Bobengrün ins Zeltlager, um beim Abschlussgottesdienst teilzunehmen und das Gemeinschaftszelt abzubauen. Schließlich fuhren alle wieder nach Hause.
Dies war meine erste Pfingsttagung und trotz des Schlammes und des anfänglichen Regens freue ich mich schon auf "Bobengrün 2006". Insgesamt war es für mich ein schönes Erlebnis.
Frauke Riemen
