Geschichte: Friedenskirche Faßmannsreuth
Im Gemeindeteil Faßmannsreuth steht die Friedenskirche. Im Vergleich zu anderen Kirchen in der Umgebung ist die Geschichte der Friedenskirche noch sehr „jung".
Bis Ende der 50er Jahre existierte in der ehemals selbständigen politischen Gemeinde Faßmannsreuth keine Kirche. Die Gottesdienste wurden in Regnitzlosau besucht, oder alle zwei Wochen im Schulhaus, zu denen der Pfarrer aus Regnitzlosau kam.
Für den gemeindeeigenen Friedhof war keine Aufbahrungshalle vorhanden, so daß die Toten bis zur Beerdigung zu Hause aufgebahrt werden mußten. In den Reihen der einheimischen Christen wurde der Ruf nach einem eigenen kleinen Kirchlein mit Aufbahrungsraum laut.
1961 wurde von 31 Gemeindegliedern ein Kirchenbauverein Faßmannsreuth gegründet. Von den Gesamtkosten in Höhe von 130.000 DM brachte der Verein 36.000 DM auf.
Dem Hofer Architekten Horst Rudorff wurde in Zusammenarbeit mit dem Münchner Künstler Günther Danco (Wandfresco im Altarraum nach dem Bibelwort: „Ehre sei dem Lamm, das Frieden schafft durch Versöhnung") die Planung der Kirche übertragen.
Zwei bereits vorhandene gemeindeeigene Glocken vom ehemaligen Feuerwehr-Gerätehaus wurden mit einer Größeren ergänzt.
Am 2. Sonntag nach Trinitatis, den 23.Juni 1963 wurde die Kirche eingeweiht. Seitdem findet 14 - tägig jeweils um 9.00 am Sonntag Gottesdienst statt. Gleichzeitig ist jeweils in den Sakristei nebenan auch Kindergottesdienst, den weit mehr als die Hälfte aller vorhandenen Kinder des Gemeindeteils besuchen.
