Evanglische Kirchengemeinde Regnitzlosau
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Geschichte: Geographie - Wo liegt Regnitzlosau?

"Weltabgeschieden liegt Regnitzlosau in einem von der Regnitz durchflossenen Talkessel". So schreibt der Heimatkundler Ernst Zeh in seinem 1919 erschienenen Buch "Heimatkunde des bayrischen Bezirksamtes Rehau".

Einst am Rande des "Dreiländereckes" Bayern, Böhmen, Sachsen, zu Zeiten des kalten Krieges nur wenige Kilometer von der Grenze zur ehemaligen DDR und Tschechoslowakei gelegen, liegt die Gemeinde heute in der Mitte Deutschlands und im Herzen eines zunehmend vereinten Europas.

Regnitzlosau ist eine kleine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof mit rund 2500 Einwohnern. Sie liegt eingebettet in den hügeligen Ausläufern der Mittelgebirge Fichtelgebirge, Frankenwald und Elstergebirge. Der Name Regnitzlosau leitet sich von der in die Sächsische Saale fließenden Regnitz und vom Namen des Adelsgeschlechts von Lasan ab.

Im Jahr 1234 wurde Regnitzlosau erstmals in einer lateinischen Urkunde erwähnt und bereits 1322 wird die Pfarrei Regnitzlosau als selbständige Kirchengemeinde beurkundet. Damals gehörte auch noch die Kapelle in Posseck (heutiges Sachsen) dazu.

Im Jahr 1527 wird die ,,Große Glocke" oder "Friedensglocke" der St. Aegidienkirche gegossen. Sie läutet damit in Regnitzlosau die Reformation ein. Nachdem die Gemeinde lange zu dem von den Vögten von Weida regierten Vogtland gehörte, kommt sie im Jahr 1810 zum Königreich Bayern.

 


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