Die Sache mit dem Sternsingen…

…klappt einfach nur, wenn sich Viele für diese Sache begeistern lassen und mit anpacken. Wenn genug Kinder da sind, die bereit sind, einen Tag ihrer Ferien zu opfern und die Häuser abklappern. Genug Jugendliche oder Erwachsene, die bereit sind, die Kinder zu begleiten oder zu fahren. Und nicht zuletzt auch genug Helfer, die das Mittagessen vorbereiten, beim Anziehen helfen, abspülen, Geld zählen und alles Mögliche im Hintergrund erledigen.

Heuer hat das nicht geklappt. Es waren zu wenige Kinder da, die laufen wollten und zu wenige Ältere, die sie begleiteten. Wir mussten auswählen: Was können die Kinder, die da sind schaffenund was ist für sie einfach zu viel. Das ist uns Erwachsenen in der Planung, aber auch besonders den Kindern beim Laufen schwer gefallen. Einige Kinder waren sehr traurig und es hat sie noch Tage danach beschäftigt, dass sie nicht mehr Menschen besuchen konnten – obwohl alle sehr fleißig waren und lange Wege gegangen sind.

Liegt es daran, dass die alte Tradition des Sternsingens nicht mehr wichtig genug ist? Oder daran, dass nicht deutlich genug gemacht werden konnte, welch ein wichtiger Dienst es für die Menschen am Ort ist, ihnen den Segen Gottes für das Jahr zu bringen?

Oder liegt es tatsächlich an der fehlenden Bezahlung für die Kinder, die „nur“ noch eine riesige Tasche Süßigkeiten und eine Rundumversorgung am Tag bekommen? Wir wissen es nicht…   

Die Kinder, die dabei waren, hatten ihren Spaß an diesem Tag. Sie erzählten von ihren schönen Begegnungen an den Türen und brachten stolz ihre Sammeldosen zurück. Und auch die Menschen, die sie trafen, haben dazu beigetragen, dass sie einen schönen Tag hatten und auch noch sehr viel Geld zusammen gekommen ist. Der Dank dafür soll hier nicht untergehen oder zu kurz kommen! Wir können damit vielen Kindern helfen.

Wir müssen über die Zukunft des Sternsingens in unserer Gemeinde nachdenken und überlegen, was wir im nächsten Jahr tun, dass wieder mehr Menschen begeistert sind von dieser tollen Idee, mitmachen und dadurch wieder mehr Menschen besucht werden können. Und auch, was wir tun, wenn wir das nicht schaffen.

Wenn Sie uns in Zukunft unterstützen wollen oder eine gute Idee für uns haben, dann melden Sie sich bitte bei mir!                                                              

Sabine Dresel

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