Kindergarten Rückblick 2014

Besuch der Vorschulkinder bei McDonald‘s in Selb

Im Rahmen des Projektes „KLASSE! -Kids“ ist die Gruppe der Vorschulkinder auf Einladung der Frankenpost im März nach Selb zu McDonald‘s gefahren. Dort durften sie einen Blick hinter die Theke werfen und den Mitarbeitern über die Schulter schauen. Nach der Besichtigung der Lager- und Kühlräume stand der Geschäftsführer der Filiale den Kindern für Fragen zur Verfügung. Hungrig vom vielen Zuschauen, wurden die kleinen Gäste auf einen Burger eingeladen, den sie sich tüchtig schmecken ließen.

Einladung der Mütter zum Kaffeetrinken anlässlich des Muttertages

Um die Mütter zu verwöhnen, luden die Krippen- und Kindergartenkinder ihre Mamas erstmalig zum Kaffeetrinken in die jeweiligen Gruppen ein.

Die Kinder haben diesen Tag mit ihren Erzieherinnen vorbereitet. Es wurden Kuchen gebacken, ein Gedicht gelernt und ein Bilderrahmen mit der Fotografie des Kindes verziert, der als Überraschungsgeschenk für die Mütter dienen sollte. Den Ablauf der Feier konnte jede Gruppe individuell gestalten.

Die Kindergartenkinder trugen ihr Gedicht gemeinsam vor. Sie hatten die Möglichkeit, in ihrer gewohnten Spielumgebung ihrer Mama ihr Lieblingsspielzeug und ihren Lieblingsspielpartner zu zeigen. In der Kinderkrippe durften die Mütter Kreisspiele und Lieder mit ihren Kleinen erleben und miteinander Fotos aus dem Gruppenalltag ansehen. Höhepunkt für alle blieb das Kaffeetrinken zusammen mit den Mamas im Kindergarten.

Kiga 2014 Muttertag Kaffeetrinken

Osterferienprogramm mit den Schulkindern

Um den Schulkindern, die in den Ferien die Einrichtung besuchen, die Ferienzeit zu verschönern, wurde an vier Tagen ein Ferienprogramm speziell für diese angeboten. So wurden neben den Osterfeiern Hasen aus Gips gebastelt, Eier bemalt, und Deko für den Gruppenraum hergestellt. Zum Ferienabschluss belohnten sich alle Teilnehmer mit einer leckeren Pizza, die in Gemeinschaftsarbeit zubereitet und verspeist wurde. Da das Programm bei Eltern und Kindern sehr gut angekommen ist, baten diese um unbedingte Fortsetzung dieser Aktionen.

Frösche besuchen Mäuse

Wie gestaltet man den Wechsel eines Krippenkindes in den Kindergarten am Sanftesten? Diese Frage stellt sich den Verantwortlichen in Krippe und Kindergarten immer wieder.

Aus diesem Grund wurde ein Besuch der Kindergartengruppe bei der Krippe durchgeführt. Das „Nochkrippenkind“ hatte so die Möglichkeit, seine zukünftigen Kindergartenfreunde in gewohnter Umgebung kennenzulernen.

Am 23. Mai war es soweit! Die Kindergartenkinder fanden sich um 9:30 Uhr in der Krippe, die ja immer noch in der Schule untergebracht ist, ein. Dort wurden sie schon von den aufgeregten Kleinen in einem Sitzkreis empfangen. Gemeinsam lauschten alle Kinder dem Begrüßungsglöckchen der Kinderkrippe, das als Ritual zum Entspannen dient. Nach der Begrüßung durch die Krippenmitglieder, ließen die Kindergartenkinder ihre kleinen Freunde an ihrem Morgen-Begrüßungstanz teilnehmen. Dem Wochenmotto entsprechend, stellten sie auch ihr lustiges Handwerkerlied vor, in dem sie ein Haus bauten, das einfach nicht fertig werden wollte.

Das Wochenthema der Krippenkinder waren die Erlebnisse mit „Schnappi, dem Krokodil“. Nach einem Lied und einem Fingerspiel erheiterte das Krokodil die Kinder mit einer Geschmacksprobe von Füßchen, kleinen Zehen und nackten Beinchen. Nach dem Abschuss von drei Raketen, fand das Zimmerpicknick statt. Die Krippenkinder hatten für ihre Gäste außerdem zwei Gurkenkrokodile vorbereitet, die sich alle gut schmecken ließen.

Im anschließenden Freispiel wurden von den Kindergartenkindern die Spielsachen der Kleinen inspiziert. Glücklich und erfüllt von dem schönen Vormittag, begleiteten die Krippenkinder ihre großen Freunde zurück in den Kindergarten.

Zamm‘ geht‘s

Wie in den letzten Jahren beteiligte sich auch in diesem Jahr unsere Kita wieder an der Zamm‘ geht‘s Aktion der Brauerei Bad Brambacher. Im Rahmen dieser Aktion wurden die Außenanlagen in Ordnung gebracht, jede angemeldete Einrichtung nahm an einem Gewinnspiel teil. Als Dankeschön gab es eine Brotzeit, die Brauerei spendierte die Getränke für die durstigen Helfer. Diese haben sich auch tatsächlich eingefunden. Ausgestattet mit Schaufel, Rechen, Gartenschere etc. machten sich die kleinen und großen „Gärtner“ an die Arbeit.

Kiga 2014 Zamm gehts

So stand in diesem Jahr auf dem Programm, den Spielplatz zu säubern und den Sandkasten zu entleeren. Weiterhin wurden die Büsche geschnitten, und alle kaputten Spielgeräte abgebaut. Allen fleißigen Mamas, Papas und Kindern, wie auch dem Kitateam sei auf diesem Wege herzlich für ihr Engagement gedankt!

Demnächst werden neue Spielgeräte angeschafft, damit die Kinder wieder mit vollem Einsatz das Spiel im Freien genießen können.

Sommerfest am 28.6.2014

Unser Sommerfest war in diesem Jahr dem Jahresthema angeglichen. Da die Kindergartenkinder aufgrund des Krippenumbaus, mit Handwerkern und Baulärm fast täglich konfrontiert wurden, lag es nahe, das Sommerfest unter das Thema „Handwerker“ zu stellen.

Nach dem Einzug der Kinder, begrüßten diese die zahlreichen Gäste, die sich im Freigelände des Kindergartens eingefunden hatten, mit dem Lied: „Ich will dich begrüßen“, wobei die Kinder den Zuschauern freundlich zuwinkten.

Nach dem Willkommensgruß unserer Kitaleitung, Frau Elisabeth Pietzuch, zeigten die Krippenkinder an einem selbst bemalten Spielhäuschen mit ihrem Lied „Mach’s gerade so wie ich“, welche Werkzeuge beim Hausbau benötigt werden und wie man sie anwendet. So fiel es den „Fröschen“ gar nicht schwer, mit viel Rhythmus und Witz selbst ein Häuschen zu bauen. Sie verdeutlichten vom Fundament bis zum Dach, dass es gar nicht so schnell geht, so ein Gebäude fertigzustellen. Einen weiteren Einblick in die verschiedenen Handwerksberufe, gaben die „Küken“, mit ihrem Tanzlied „Hallo ihr kleinen Handwerksleut“. Viele verschiedene kleine Handwerker stellten ihren Beruf und die dazugehörigen Erzeugnisse vor. So brachten die Bäcker erst den Mehlsack und dann sogar ein Brot und eine Brezel mit. Auch die „Schmetterlingskinder“ machten sich an die Arbeit, „ein Häuschen zu bauen“. Sie verlegten ganze Wasserrohre, Schläuche und deckten am Schluss ihr Dach mit Schiefer ab.

Grundvoraussetzung für den Handwerksberuf ist es, zählen und rechnen zu können. Deshalb zeigten die Vorschulkinder in einem beschwingten Tanz, wie es geht, wenn man vorwärts oder rückwärts zählen möchte. Lustig hüpften sie vorwärts und führten auf ihrer selbstgebastelten Rechenmaschine das Rückwärtszählen vor. So Mancher wünschte sich ein Kind zu sein und mitmachen zu dürfen, denn die Musik verführte zum Mittanzen.

Am Ende der Vorstellung durch die Kinder, überreichte Herr Schnabel von der Feuerwehr, einen Umschlag mit erwirtschaftetem Geld, das als Überschuss aus dem Fackelverkauf, anlässlich des „Besenbrennens“ hervorgegangen war.

 Eine besondere Überraschung hatte der Elternbeirat für die Kitakinder vorbereitet. Sie hatten blaue T-Shirts mit der Aufschrift „Regnitzracker“ drucken lassen. Jedes Kind durfte sich mit einem Elternteil ein Shirt in seiner Größe bei der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Böhme, abholen. Jetzt können unsere Kitakinder sogar die Öffentlichkeit wissen lassen, dass sie zusammengehören, denn alle sind im „Partnerlook“. Eine tolle Idee!

Danach konnte zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Es gab Kaffee und Kuchen, den fleißige Mamas gebacken hatten. Im Grillwagen standen tüchtige Papas, die für die hungrigen Gäste Bratwürste grillten. Dazu schmeckten frische Kaltgetränke.

Beim Loskauf für die Gewinne unserer Tombola, konnten alle ihr Glück auf die Probe stellen und testen, wieviel Lose man kaufen musste, um einen Gewinn zu bekommen.

Damit es den Kindern nicht langweilig wurde, bot der Elternbeirat in den Räumen der Schulkindbetreuung, die Herstellung von Straßenkreide und Schmuck an. Mitarbeiter des Kindergartens luden zu anderen handwerklichen Tätigkeiten, wie Mauerbau, Nageln und Schminken ein. Erst gegen Abend begann es zu regnen, sodass  die meisten Gäste unseren sonnigen Garten genießen konnten.

Allen Helfern sei auf diesem Wege ganz herzlich gedankt, denn – was wäre ein Fest ohne fleißige Helfer!

Übernachtung der Vorschulkinder im Kindergarten mit Verabschiedung

Nachdem die Vorschulkinder schon am Vormittag mit Jim Knopf bei einer Veranstaltung auf der Luisenburg eine Reise nach China unternommen hatten, durften sie erstmal eine Pause zuhause einlegen, bevor sie sich erneut auf die Beine machten. Um 17 Uhr war nämlich Treffpunkt im Kindergarten. Allerdings waren die kleinen Vorschulkinder diesmal schwer bepackt, mit Decken, Kissen, Kuscheltieren und sonstigen Utensilien, die man zum Schlafen eben so braucht. Die Übernachtung im Kindergarten stand nämlich an, erstmals unter einem einem Motto: „Im Zirkus ist was los!“

Der Abschied von den Eltern ging schnell, denn die kleinen Schlafgäste hatten alle Hände voll zu tun, ihr Lager zu richten. Aufgeregt wartete man auf das Überraschungsprogramm: So wurde mit den Kindern ein Zirkuswagen gestaltet, aus dessen Fenstern diese auf Fotos herausblickten. Dieses Abschiedsbild wurde, wie immer, im Flur des Kindergartens als Andenken an die letzten Vorschulkinder aufgehängt.

Nach dem Abendessen durften sie ihren zukünftigen Wirkungsbereich in der Schule so richtig unter die Lupe nehmen. Angesagt war eine Schnitzeljagd zum Thema Zirkus, bei der artistische Aufgaben, wie Hochseil balancieren, ein Clown Puzzle zusammensetzen und auf Kommando eines  Zauberers, als Löwe durch Reifen kriechen, erledigt werden mussten. Das Ganze spielte sich im Schulhaus ab, sodass sie dieses gleich kennen lernen konnten. Im Kindergarten durften sich die Kinder im Flur an freiem Jonglieren zu Zirkusmusik erproben. Besonders spannend war es natürlich auch, bei Dunkelheit im Freien umherzulaufen, bis alle gegen 23 Uhr müde auf ihre Matratzen fielen. Jetzt hieß es, schnell schlafen, denn am nächsten Morgen waren die Eltern um 8 Uhr in die Kirche eingeladen. Pfarrer Winkler hielt eigens für die Vorschulkinder einen Verabschiedungsgottesdienst.

Dafür hatten die Kinder ein Gedicht gelernt, das sie vortragen durften.

Höhepunkt des Gottesdienstes war der Segen, den die Kinder für die bevorstehende Schulzeit von Pfarrer Winkler zugesprochen bekamen. Diesen durften die Eltern hautnah miterleben, indem sie sich als Rückhalt hinter ihren zukünftigen Erstklässler stellen durften. – Eine sehr emotionale Angelegenheit, die es manchem unmöglich machte, die Tränen zurückzuhalten. Nach Aushändigung eines Kreuzes mit einem Bibelspruch für die Zukunft, fand dieser sehr ansprechende Gottesdienst ein Ende.

Nun waren alle Gottesdienstbesucher in den Kindergarten zum Frühstücksbuffet eingeladen, das die Mitarbeiterinnen vorbereitet hatten. Es gab von verschiedenen Säften, Teesorten, Kaffee, Milch, Kakao, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Nutella, Eiern, Müsli, Joghurt, Obst, über verschiedenes Brot und Brötchen, alles, worauf man Appetit haben konnte. Als alle Frühstücksgäste ihren Hunger gestillt hatten und ein Gruppenfoto geschossen war, bekamen die Kinder ihre Vorschulmappen ausgehändigt. Sie traten glücklich und manchmal doch noch ein bisschen müde, den Heimweg an.

 Ausflug der Vorschulkinder zur Ökostation nach Helmbrechts

Bei einem Ausflug zur Ökostation nach Helmbrechts, haben die Vorschulkinder ihre Spürnasen unter Beweis stellen können. Jedes Kind durfte dort nämlich mit einem Kescher in einem Tümpel nach Besonderheiten der Natur suchen. Und die Kleinen sind fündig geworden. Sie haben verschiedene Wassertiere herausgefischt: Neben Tellerschnecken, Posthornschnecken und kleinen Muscheln, kamen gefräßige Libellenlarven, Wasserläufer und Wasserwanzen, sowie kleine Molche zum Vorschein. So manches Tier hatten die Kinder noch nie gesehen und nützten die Zeit, dieses genau zu studieren und zu beobachten.

Im Unterwasserteich, der wie ein Zimmer unter einem Teich angelegt ist, konnten Fische, wie Barsche, Karpfen und Schleien begutachtet werden. Ein Vogelbaum, bei dem Vogelstimmen zu hören waren, wenn man auf das entsprechende Schild gedrückt hatte, fand großen Beifall bei den Kindern. Nach dem geschäftigen Treiben im Bienenstock, hatten auch die Zuschauer Hunger. Sie stärkten sich in der dafür vorgesehenen Brotzeitstation. Leider war der interessante Ausflug schon wieder vorbei und die Heimfahrt musste angetreten werden.

Ein gelungenes Fest

Am Donnerstag, den 6.November feierten wir in den Abendstunden die Einweihung unserer neuen Kinderkrippe.

Ungefähr 120 Gäste haben sich in dem liebevoll, herbstlich geschmückten Ambiente des Kindergartens eingefunden. Die Eltern sorgten in Eigeninitiative für ein grandioses Buffet, das sich sehen lassen konnte.

Mit Orangensaft und Sekt wurden die Gäste von den Mitarbeiterinnen der Kita und Helfern aus dem Elternbeirat empfangen.

Pfarrer Winkler begrüßte die Gäste recht herzlich und drückte seine Freude darüber aus, dass der Zeitpunkt endlich gekommen ist, den Krippenumbau als abgeschlossen anzusehen.

Das Festprogramm wurde von Annika Kaiser, der Praktikantin in der Krippe, mit Querflötenklängen musikalisch umrahmt.

Als erster Redner der Grußworte stellte unser Bürgermeister, Herr Kropf fest, dass Investitionen in unsere Kinder immer auch Investitionen in unsere Zukunft bedeuten. Er ist mit dem Ergebnis des Umbaus sehr zufrieden, auch wenn die Kosten bedeutend höher als veranschlagt, ausgefallen sind.

Die Schulleiterin Frau Gradel blickte auf eine harmonische Zeit, während der Auslagerung der Krippe in der Schule zurück und war fast ein bisschen traurig, dass sich die Wege nun wieder getrennt haben.

Herr Dekan Saalfrank zeigte sich ebenfalls erfreut, den Einweihungstag feiern zu dürfen und spendete den Segen Gottes für die zu leistende Arbeit und die Einrichtung. Mit der Übergabe eines Tonkreuzes bekräftigte er seine Worte.

Frau Kießling vom Elternbeirat verdeutlichte als ehemalige Krippenmama ihre Eindrücke über die Arbeit, die in der Krippe geleistet wird. Sie machte auf die Erschwernisse für Kinder und Personal, während der Übergangszeit in einem Klassenzimmer, aufmerksam und kam zu dem Ergebnis, dass sich die Kleinen trotz Provisoriums wohlgefühlt haben und gut umsorgt worden sind.

Herr Ruckdeschel erzählte als Vertreter des Kitaausschusses, wie es zu der Idee kam, die provisorische Krippe zu einer festen Einrichtung zu machen. Aus der Planung nur mal schnell eine Wand zu versetzen, ist ein Komplettumbau geworden, der vom ersten Tag der Planung bis zur Fertigstellung sechs Jahre in Anspruch genommen hat.

Frau Schulz freute sich als Krippenleitung in dieser, wie sie findet, wunderschönen Krippe mit ihren Kolleginnen arbeiten zu dürfen. Sie nahm die Gäste auf einen Rückblick in die Schule mit und stellte fest, dass sich das Händewaschen in den Eimerchen, als Ersatz für fehlende Waschbecken, wahrscheinlich in den meisten Köpfen festgesetzt hat. Sie versicherte, dass sich Kinder wie Personal trotz schwieriger Umstände sehr wohl in der Schule gefühlt haben. Dies mag zum einen am harmonischen Umgang mit den Lehrern und dem Hausmeister, wie auch an der eigens erstellten Krippenkonzeption liegen. Grundpfeiler der Krippenarbeit in Regnitzlosau, sind Liebe, Geborgenheit und Sicherheit. „Sind diese drei Voraussetzungen erfüllt, ist ein Krippenkind erst in der Lage, zu lernen“, so Frau Schulz. Sie räumte mit dem Vorurteil auf, dass Kinder dieser Altersgruppe noch nichts könnten und für Vieles zu klein wären. „Fühlt sich ein Krippenkind allerdings liebevoll betreut und geborgen, kann es bei strukturiertem, wiederholten, mit Ritualen versehenem Erleben, ganz schön viel schaffen.“

Abschließend bedankte sich Frau Schulz bei Frau Gradel und dem Architekten, Herrn Zens für eine harmonische, wertgeschätzte Zusammenarbeit und überreichte jedem ein kleines Präsent. Besonderen Dank ließ sie Herrn Pfarrer Winkler zukommen, der den Krippenumbau mit enormem Zeitaufwand, viel Herz, großem Engagement und herausragendem Interesse begleitet hat.

Die Kindergartenkinder erfreuten die Gäste mit einem Segenslied.

Den Abschluss der Grußworte machte Herr Zens, der die baulichen Veränderungen aufzeigte.

Herr Mönius, der Zuständige der Aufsichtsbehörde, überreichte Herrn Pfarrer Winkler als besonderes Geschenk die Betriebserlaubnis für die Einrichtung.

Im Anschluss daran, lud Pfarrer Winkler alle Gäste zur Besichtigung in die neuen Krippenräume ein. Er erklärte das Buffet für eröffnet und wünschte allen eine schöne Feier.

St. Martinsfest in der Kita

Am 11. November war es für die Kinder wieder so weit, mit ihren leuchtenden Laternen zum Postplatz und dann in den Pfarrhof zu ziehen. Aus Gründen der Sicherheit für die Kinder wurden die Eltern diesmal gebeten, am Straßenrand Spalier zu stehen und die Kleinen ihren Laternenumzug nur mit den Freunden aus dem Kindergarten erleben zu lassen.

Bei Glockengeläut unserer St. Aegidienkirche sind die Kinder angeführt von den Krippenkindern in ihrem Krippenwagen, in die abgedunkelte Kirche mit ihren Laternen eingezogen. Die Kitakinder begrüßten die Kirchenbesucher mit ihrem Rap „die Lichterkinder“ und bewiesen Rhythmusgefühl und Musikalität. Das Publikum belohnte sofort mit einem starken Applaus. Herr Pfarrer Winkler erzählte von Martin, der zwar Jesus nachfolgen, aber das kostbare Bischofsgewand nicht tragen wollte. Aus diesem Grund versteckte er sich im Gänsestall und hat dort sogar geschlafen. Er wurde trotzdem Bischof, hat es jedoch vorgezogen, eine einfache Mönchskutte zu tragen.

Angeführt von einem Pferd mit Martin und Bettler zogen unsere Lichterkinder durch die Straßen in den vom Elternbeirat wunderschön geschmückten Pfarrhof, wo sich alle Teilnehmer trafen, um die Laternenlieder der Kleinen zu hören. Martin und Bettler spielten mit dem Pferd kurz die Martinsgeschichte nach. Nach „ich geh mit meiner Laterne“ ging es aber noch nicht nach Hause, denn der Elternbeirat hat wie jedes Jahr Würstchen- und Glühweinverkauf angeboten. Erfüllt gingen alle mit dem Gedanken nach Hause: Das war ein gelungenes Martinsfest.

Adventfeier der Kita in der Kirche

 Am Samstag vor dem dritten Advent haben die Kinder und das Personal der Kita alle Eltern, Großeltern und Gäste zur Adventfeier  in die St. Aegidienkirche eingeladen.

Die Feier stand unter dem Thema: Freude schenken. Genau dieses Vorhaben beabsichtigten die Kinder an ihr Publikum weiterzugeben. Denn die Adventszeit im Kindergarten stand genau unter diesem Motto. So standen in diesem Jahr keine gewöhnlichen Kinder in der Kirche, sondern „Lichterkinder“, die mit ihrem Rap die Zuhörer und sich selbst begeisterten. Die Schulkinder überzeugten mit Taktgefühl und Musikalität.

Das Programm war in diesem Jahr als Unterhaltung unter den Kindern, verpackt. So machten sich die Kinder selbst auf St. Martin aufmerksam, der seinen Mantel bei Kälte mit einem Bettler geteilt hat und gleich zweimal Freude schenken konnte. Es freuten sich nämlich der Bettler und Martin selbst. Denn Freude zu schenken, bereitet selbst auch Freude.

Genau das erlebten die Kinder beim Packen eines Schuhkartons, der für arme Gleichaltrige bestimmt war. In Form eines Anspiels legten die Kinder der Kükengruppe Schulsachen, Süßigkeiten, ein Kuscheltier, Hygieneartikel und Kleidung hinein und freuten sich über ihr schönes Geschenk. Danach überlegten sie gemeinsam, in welchem Land ihr Päckchen wohl ankommen würde. Vielleicht im Kongo? Mit einem  Weihnachtslied aus dieser Gegend, das alle Kinder zum Besten gaben, „a sante sana Jesu“, ging es weiter im Programm. Anschließend erinnerte ein Kind an einen, der armen Menschen Säcke mit Äpfeln und Kleidung vor die Türe stellte. Kinder aus der Fröschegruppe spielten diese Geschichte des Nikolaus vor. Als Abschluss dieses Abschnittes forderten alle die Besucher auf: „Seid still psst, psst…“ Denn der Nikolaus hatte sich in dem Lied angemeldet.

Maria und Josef, von zwei Schulkindern gespielt, machten sich in einer aus Tannenzweigen gelegten Lichterschnecke auf den Weg nach Bethlehem. Dort sollte das kleine Jesuskind zur Welt kommen. Dieses Kind war dafür bestimmt, den Menschen Freude zu bringen. „Die Weihnachtsfreude pustet keiner aus“, war der Wunsch der Kinder an alle Zuhörer in der Kirche.

Frau Schulz bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Sie machte darauf aufmerksam, dass die Weihnachtsfreude nur in unseren Herzen ankommen kann, wenn wir dies auch wirklich zulassen. Anschließend lud sie im Namen des Elternbeirates alle in den Kindergarten zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ein. Der Elternbeirat hatte keine Mühen gescheut, und den Kindergarten mit Tannenbäumen, Hackschnitzeln, Elchen und verschiedener Deko in eine wunderbare Weihnachtslandschaft verwandelt. Der Erlös dieses Festes soll dem Kindergarten zugutekommen. Vielen Dank für diesen tollen Einsatz!