Kindergarten Rückblick 2015

Hier folgt der Kindergarten Rückblick 2015

Ostern in der Kita

Der Gründonnerstag stand in der Kita unter dem Thema „Abendmahl“. In diesem Jahr teilten die Erzieherinnen die Kinder in drei Zielgruppen auf. So feierten die Schulkinder, die Kindergartenkinder und die Krippenkinder, ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend, ein eigenes Abendmahl. Während die Schulkinder die Geschichte vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern bereits aus dem Religionsunterricht ganz genau kannten und erzählen konnten, lauschten die Kindergartenkinder den Ausführungen ihrer Gruppenerzieherin. Zum Abendmahl selbst, versammelten sich alle Kindergartenkinder in der Turnhalle. Der Raum war vorher liebevoll geschmückt worden. Aus Papprollen waren von einer Erzieherin Jesu Jünger gebastelt worden, die an einem Tisch saßen und vor sich ein brennendes Teelicht stehen hatten. Kleine Lämmchen wiesen auf Jesus als Gottes Lamm hin, das sein Leben für uns gegeben hat. Meditative Musik sorgte für besinnliche Stimmung, die diesem Ereignis entsprach.

In der Krippe hörten die Kleinsten die Geschichte vom letzten Abendmahl, die sie selbst bei Brot und Traubensaft, ebenso wie die Freunde aus Kindergarten und Hort, nachempfinden konnten. Nachdem jedes Krippenkind seine eigene Kerze an der Jesuskerze entzündet hatte, durfte es das gebrochene Brot an sein Nachbarkind weitergeben. Sowohl die größeren, als auch die ganz kleinen Kinder ließen sich das Brot und den Traubensaft schmecken.

 Am Dienstag nach Ostern erfuhren die Kindergarten- und Krippenkinder erst, dass Jesus gestorben ist. Der Schwerpunkt der Geschichte lag allerdings auf der Auferstehung und der Botschaft, dass Jesus lebt.

Erst am Dienstag hoppelte der Osterhase durch den Garten und versteckte für jedes Kind eine kleine Hasenhose, die mit bunten Eiern gefüllt war.

Die Kita Regnitzlosau feierte ihr Sommerfest

Am 27. Juni stand in der Kita alles unter dem Zeichen der vier Elemente Feuer – Erde – Luft und Wasser.

Die Kinder haben den neugierigen Gästen vorgestellt, was sie über die Elemente wussten. So zeigten die kleinsten Besucher der Kita aus der Krippe, ihren Feuertanz, bei dem sie selbst die Flammen darstellten. Die Kinder der Kükengruppe führten die Geschichte der Raupe Nimmersatt auf, die sich bis zu Bauchschmerzen vollfutterte. Nach einer kurzen Diät verpuppte sie sich und erfreute alle Besucher mit einem wunderschönen Schmetterlingsschwarm. Die Luft wurde von den Kindern der Fröschegruppe mit einem quirligen Drachentanz dargestellt. Die Kinder der Theatergruppe versuchten die Gäste als Löwen zu erschrecken. Das gelang genauso wenig wie die Löwenjagd der Vorschulkinder, die es vorzogen, zu flüchten, als sich der Löwe bemerkbar machte. Den Abschluss der Darbietungen boten die Schulkinder mit ihrem musikalischen Wasserhahn. Hier zeigten sie wie immer ihr vorbildliches Rhythmusgefühl.

Im Anschluss daran hatten die Kinder die Möglichkeit, in den Räumen der Kita an verschiedenen Angeboten, die auf das Thema abgestimmt waren, teilzunehmen. Für das leibliche Wohl aller Gäste war mit Getränken, Bratwürsten Steaks, Kaffee, Kuchen, Cocktails und Eis bestens gesorgt. Obwohl die Feier aufgrund des regnerischen Wetters in den Räumen stattfand, war es ein gelungenes Fest.

Die Vorschulkinder feiern Abschied

Die letzten Wochen als Vorschulkind im Kindergarten in Regnitzlosau zu erleben, heißt für die Kids von einem Event ins Nächste zu kommen.

Den Start diese Endspurtes machte ein Kinobesuch in Hof, der von der Frankenpost Hof gesponsert wurde. Shaun das Schaf, stand auf dem Programm. Mit dem öffentlichen Bus gelangten 15 zukünftige Schulkinder an ihr Ziel, das nicht nur den Kinobesuch, sondern auch Eis essen, Picknick und einen Spielplatzbesuch, beinhaltete.

Eine Woche später ging es zur Besichtigung ins Feuerwehrhaus. Interessiert lauschten die Kinder den Erklärungen des Feuerwehrkommandanten, der sie anschließend im Feuerwehrauto zurück in den Kindergarten chauffierte.

Mit den Erstklässlern der Grundschule Regnitzlosau wanderten die zukünftigen Schulkinder durch den Wald. So lernten sie die neuen Schulfreunde und die Lehrerin kennen.

Eine Schnupperstunde in der neuen Schulklasse stand als nächstes auf dem Programm.

Auch der  Besuch bei der Polizei durfte natürlich nicht fehlen. Im öffentlichen Bus lösten die Kids selbständig ihre Tickets. Bei der Polizei wurden die Fingerabdrücke abgenommen, auf die Fahndungsliste kamen die Kleinen jedoch nicht.

Zuguterletzt hatte sich die Bäckerei Pausch bereiterklärt, sich beim Backen über die Schulter schauen zu lassen. Mit einer kleinen Brotzeit erreichten die Kinder wieder den Kindergarten.

Abschluss der Ereignisse machte der Indianertag im Wald mit anschließender Übernachtung und Lagerfeuer im Kindergarten. Tags darauf waren die Eltern zu einer Andacht in die Kirche eingeladen. Pfarrer Winkler entließ jedes Kind mit einem persönlichen Segen. Ein gemeinsames Frühstück rundete das Programm ab.

Abschied von den Schulkindern

Nun ist es so weit. Die Schulkinder verlassen die Kindertagesstätte, weil sie ab September die offene Ganztagesschule besuchen werden.

Aus diesem Grund hieß es Abschied nehmen. So verbrachten die Schulkinder mit ihren Erzieherinnen einen Tag in Hof mit Übernachtung in den Räumen der Landeskrichlichen Gemeinschaft Hensoltshöhe und des EC.

Mit dem öffentlichen Bus starteten 26 Kinder mit ihren Erzieherinnen nach Hof. Anschließend musste in den Stadtbus umgestiegen werden, der die jungen Reisegäste zum Zoo brachte. Dort, teilte man sich in drei Gruppen auf, um die Tiere zu beobachten und sogar zu streicheln. Den Abschluss des Zoobesuches machte ein Spielplatzbesuch, auf dem sich die Kinder austoben konnten. Der Stadtbus brachte die Gruppe zurück in die Altstadt. Von da aus begaben sich die Ausflügler zu Fuß in die Räume der LKG Hensoltshöhe. Das Reisegepäck war in der Zwischenzeit von einer Mitarbeiterin in ihrem privaten Bus zum Übernachtungsquartier gebracht worden. So konnte auch gleich das Lager aufgeschlagen und ein kleines Päuschen eingelegt werden. Nach dem Würstchenabendessen ging es ins Kino, um den Film „die Minions“ in 3D anzusehen. Mit Popcorn gestärkt, marschierten unsere Schulkinder schnurstracks zur Wiese beim Theater, denn für 22:30 Uhr war das Feuerwerk angesagt. Mit „oh“, und „ah“ bewunderten die Kinder die Gebilde am Nachthimmel. Die Begeisterung war so groß, dass einige Kinder diesen Tag als den schönsten in ihrem Leben bezeichneten und sich sogar beim Personal für diese Aktion bedankten.

Nachdem alle wieder bei ihrem Schlafplatz angekommen waren, dauerte es nicht mehr lange, bis endgültig Ruhe eingekehrt war.

Am nächsten Morgen halfen alle beim Aufräumen  und dem Frühstücksdienst. Den Abschluss machte eine Andacht zum Thema: „Wir machen uns auf den Weg“. Genau wie Abraham früher, wissen die Kinder jetzt noch nicht genau, wohin ihr Weg führt. Er wird nicht immer gerade sein und auch Höhen und Tiefen haben. So mancher Stein wird im Weg liegen, der zum Nachdenken anregen soll. Wenn ihn die Kinder nicht alleine beseitigen können, ist hoffentlich ein guter Freund da, der hilft. Aber es können auch große Steinmauern vor den Kindern auftauchen. Vielleicht sollen die Kinder daran vorbeigehen, umkehren, oder sogar die Mauer abbauen. Beim Abbauen können sie sehen, was auf sie wartet. Sie sind vor Gefahren gewarnt. Was die Kinder aber auf keine Fall vergessen sollen: Sie wurden aufgerufen, wie Abraham, Vertrauen zu Gott, zu haben. Dann sind sie immer auf der sicheren Seite. Mit Händedruck schickten die Kinder einen irischen Reisesegen durch den gemeinsamen Kreis. Mit guten Wünschen und einer schönen Erinnerung im Gepäck wurden die kleinen Urlauber von ihren Eltern abgeholt.

„Kommt wir woll‘n Laterne laufen“, war der Aufruf der Kinder aus unserer Kita.

Am 11.11., dem Namenstag des St. Martin war es wieder soweit. Die Kitakinder trafen sich im Kindergarten, ausgerüstet, mit ihren selbstgebastelten Laternen. In diesem Jahr wurden Pappteller in Krokodile, Pferde, Sterne, Gesichter und  Dinos verwandelt. Mit Hilfe eines Laternenstabes oder einer Taschenlampe, leuchteten die Wunderwerke der Kinder in der Nacht.

Zum Glockengeläut unserer St. Aegidienkirche zogen die Kinder gemeinsam in die Kirche ein. Dort wurden sie bereits von den Eltern im Kirchenschiff und unserem Pfarrer Holger Winkler erwartet. Pfarrer Winkler begrüßte die Kleinen und veranschaulichte unter Zuhilfenahme eines Nutellabrotes, einer Puppe und zwei Fotografien, wie schön es ist, gemeinsam etwas zu tun und gleichzeitig zu teilen. Er ging auf unsere Gefühle und  unsere Gedanken beim Anblick dieser Dinge ein. Mit dem Lied der Kindergartenkinder „Wir feiern heut ein Lichterfest“, wurde der Zusammenhang mit der Geschichte des Martin und dem Bettler hergestellt. Bei diesem Lied hatten die Mitarbeiterinnen das Singen der Strophen übernommen, während die Kinder eifrig in den Refrain einstimmten. Die Kirchenbesucher belohnten die Sänger mit begeistertem Beifall. Pfarrer Winkler forderte zum Teilen als Hilfe für den Nächsten auf.

Die festliche Stimmung wurde in der verdunkelten Kirche zum Lied „kommt wir woll’n Laterne laufen“ abgerundet. Nach dem Vaterunser und dem Segen zogen die kleinen Lichterkinder aus der Kirche und folgten dem Pferd mit Martin und dem Bettler die  Straße entlang zum Postplatz.

Im Pfarrhof trafen Kinder und Eltern wieder zusammen, um die Martinsgeschichte, in einem kurzen Anspiel von Pferd, Martin und Bettler zu erleben.  Mit „ich geh‘ mit meiner Laterne“ und „Laterne Laterne“, fand der offizielle Teil der Veranstaltung sein Ende. Der Elternbeirat hatte den Pfarrhof feierlich mit Laternen und Lichtern geschmückt und lud zu Glühwein, Punsch und Würstchen ein. Allen Helfern sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Adventsfeier der Kita in der St. Aegidienkirche – ein kleiner Engel fliegt durch Raum und Zeit…

Am dritten Adventswochenende haben wir unsere Adventsfeier hinter uns gebracht. Ein kleiner Engel ist um die Welt geflogen, weil er die Weihnachtsbotschaft weitersagen wollte. Leider ist ihm dies nicht überall gelungen. In manchen Ländern wollte man ihn nicht hören. Dort herrscht Krieg und Menschen flüchten. Der kleine Engel machte sich unverrichteter Dinge –traurig – auf den Weg. Er kam nach Spanien. Die Weihnachtstombola war in vollem Gange. In Chile begegnete er einem Kind, das sein Wichtelgeschenk versteckte und in Papua Neuguinea sah es Kinder, in mit Lichterketten behängten Booten sitzen. Diese brachten gerade eine in Windeln gewickelte Puppe, die das Jesuskind darstellte, von einer Insel zur nächsten, um sie dort ein Jahr zu lassen. Im nächsten Jahr wird das Jesuskind zur nächsten Insel gebracht. Ende der Reise unseres kleinen Engels war Griechenland. Die Griechen heben ihr schönstes Stück Holz auf, um es in der Nacht vor dem Heiligabend bei einem Lagerfeuer zu verbrennen. Man macht dies, um das Jesuskind zu wärmen. Um dieses Feuer tanzen Kinder mit Lichtern in der Hand.

Also gibt es ja doch Länder, die Interesse daran haben, dass Jesus geboren ist!

Das war die Geschichte unserer Weihnachtsfeier. Die Kinder haben das Geschehen in den einzelnen Ländern spielerisch dargestellt.  Zum Schluss sangen wir unseren Weihnachtswunsch für die Welt und uns selbst mit der Gemeinde:

Frieden auf Erden, Frieden in mir,

Frieden den Menschen vor meiner Tür,

Frieden auf Erden, mehr als ein Traum,

Frieden, wo findet er Raum.