Kindergarten Rückblick 2016

 

Danke, vielen Eltern, die uns unter dem Jahr mit Spenden unterstützen!

Es kommt immer wieder vor, dass uns Eltern eine Freude machen möchten. Da entdeckt eine Mama eine Kinderküche zum Spielen und fragt nach, ob sie uns die kaufen soll. Eine andere Mama schenkt uns eine Spielzeug-Werkbank !

Was haben wir doch für wundervolle Eltern!

Habt vielen Dank für euer Mitdenken und natürlich das schöne Spielzeug! Neben diesen beiden Sachen haben wir eine Schaukel, ein Schloss der Eiskönigin und verschiedene Kleinigkeiten erhalten. 

Tag der offnenen Tür im Autohaus

David Elm, Papa von Samira, hat mit seiner Firma einen Tag der offenen Tür mit einer Tombola veranstaltet. Den Erlös hat er zu gleichen Teilen dem Tierheim Rehau und  der Kita Regnitzlosau gespendet. So war es uns möglich,  die ca. 300 Euro zum Kauf eines “Xyloba” zu verwenden – die fehlten nämlich noch! Nun besitzen wir eine Kugelbahn die Musik macht. Sie besteht aus Bauklötzen, Klangklötzen, Rollbahnen und Kugeln. Die Kinder können so ihr eigenes Lied “bauen”. Wir sagen “Danke”.

Danke an den Elternbeirat

In regelmäßigen Abständen fragt uns unser Elternbeirat, ob wir Wünsche für Anschaffungen hätten. 

In der Kinderkonferenz werden diese Wünsche besprochen. So bedanken wir uns für eine Ritterburg und eine große Weichbodenmatte für die Turnhalle.

Erlös eines Straßenfestes für die Kita und die Schule

Bewohner der Muckenbühl- und der Feldstraße in Regnitzlosau haben sich im August zu einem Straßenfest getroffen.

Den daraus entstandenen Erlös haben sie zu gleichen Teilen an die Schule und die Kita gespendet.

Kindergartenkind Phil Bohra überreichte mit seiner Mama Silke Weiherer die Geldscheine an Kitaleitung Magdalene Schulz. Dankeschön!

St. Martin in der Kita

Am 11.11. war es soweit und die Kinder durften endlich mit den von den Papas gebastelten Laternen in die Kirche und die Hauptstraße entlang zum Pfarrhof ziehen:

Die Woche vor dem 11. November nutzte das Kitateam,  den Kindern die Martinsgeschichte  näherzubringen.

Wie immer begann das Martinsfest in der Kirche mit einem Gottesdienst.

Pfarrer Winkler hatte eine Vorlesegeschichte mit Bildern auf der Leinwand vorbereitet: Die kleine Maxi will nicht mit den Kindern teilen. Eines Tages hat sie keine Brotzeit dabei und erlebt selbst, wie schön es ist, wie andere mit ihr teilen. Maxi lernt daraus, wie es sich anfühlt, mit leeren Händen dazustehen und diese gefüllt zu bekommen.  Sie gibt sofort eine große Schüssel Pudding in Auftrag, die sie gemeinsam mit ihren Freunden verspeisen wird.

Zur Umrahmung des Gottesdienstes stimmten die Kinder ihre Laternenlieder an.

Danach zogen die kleinen Lichterkinder bei Nieselregen und Nebel mit ihren leuchtenden Laternen durch das Dorf. Eine Kindergartenmama spielte St. Martin auf dem Pferd und führte den Umzug an.

Im Pfarrhof wurde der Lichterzug bereits bei Glühwein und heißen Würstchen erwartet. Der Elternbeirat hatte trotz des Schmuddelwetters für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. Sogar Pavillons zum Unterstellen waren aufgebaut. Vielen lieben Dank, euch allen!

In einem kurzen Anspiel konnten die Kinder die Martinsgeschichte noch einmal verfolgen. – Und, sie durften erleben, wie teilen geht. Jedes Kind hatte die Gelegenheit, ein Milchbrötchen mit einem anderen Kind zu teilen, genauso, wie Martin seinen Mantel mit dem Bettler geteilt hatte.

Gestärkt mit Würstchen, Glühwein und Punsch, und einem schönen Erlebnis im Herzen, traten wir alle den Heimweg an.

Bürgermeister Kropf und weitere Bekannte lesen Kindergartenkindern vor 

Am 18. November 2016 fand ein bundesweiter Vorlesetag statt. Die Kita Regnitzlosau beteiligte sich an dieser Aktion und lud „prominente Vorleser“ dazu ein.

Pünktlich um 10:00 Uhr begrüßten die Kitakinder ihre Gäste mit dem Lied „Halli hallo, herzlich willkommen“. Nach einer kurzen Vorstellung der Vorleser durch die Kitaleitung, zogen sich die Lesegruppen in ihre eigens für diesen Anlass dekorierten Leseecken zurück.

Bürgermeister Kropf las ein Bilderbuch vor, in dem sich ein Mädchen sehnlichst ein Meerschweinchen wünschte. In den Nachbarecken lasen Wolfgang Hopperdietzel (2. Bürgermeister), Traudel Bauer (ehem. Mesnerin), Rainer Hogh (Prediger LKG Hensoltshöhe, Hof) und dessen Gattin Katja Hogh vor. Frau Hogh, von Beruf Künstlerin, hat bereits selbst Kinderbücher illustriert.

Die Kleinen hörten den Gästen gespannt zu und genossen die besondere Situation.

Als Dankeschön hatten einige Kinder bereits am Vortag Kuchen gebacken. Nach dem Vorlesen hatten die Vorleser die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken.

Eine kleine Erinnerung wurde in den darauf folgenden Tagen nachgereicht. – Eine Koffergeschichte. Die Vorleser wurden im Vorfeld gebeten, ein für sie typisches Utensil mitzubringen und in einen Koffer zu legen. Die Vorschulkinder haben eine Koffergeschichte dazu erfunden, die die mitgebrachten Sachen beinhaltete. Die Vorleser haben diese Geschichte mit ihrem Utensil bekommen. Sinn der Koffergeschichte ist nicht das Endprodukt, sondern die Entstehung. Kinder werden erfinderisch, müssen sich absprechen und Sätze formulieren. Vielleicht entstehen so kleine Schriftsteller, deren Bücher und Geschichten irgendwann einmal bei einem Vorlesetag gelesen werden?

Aktion “Lesekoffer”

Im Rahmen des Projekts „KIGA-Kids“ und der Aktion „Lesekoffer“ haben die Vorschulkinder der Kita Regnitzlosau den Lesekoffer der Frankenpost erkundet.

Dabei haben sie den Hund Einstein entdeckt, der ihnen bereits aus der Zeitung bekannt war. Aus dem Lesekoffer kamen verschiedene Bilderbücher, spannende Experimentierbücher, themenbezogene Sachbücher und Spielebücher zum Vorschein. Interessiert und mit Spaß schmökerten die Kleinen in ihrer Literatur. Die Erzieherinnen begleiteten die Kids auf ihrer Erkundungstour und lasen Bücher, die besonderen Anspruch fanden, vor. So manche Geschichte musste mehrere Male gelesen werden und gab Anlass zu Gesprächen und Diskussionen. Die Kinder stellten wie immer fest: Vorgelesen bekommen macht Spaß! Die Erzieherin ist für mich da, ich kann kuscheln und nachfragen wenn ich etwas nicht ganz verstanden habe. Lesen ist eben doch eine Alternative zum Fernsehen! Vielen Dank, liebe Frankenpost für euren Lesekoffer!

Jeweils 500 Euro Spende für den Kindergarten – Vielen Dank!

  • Die Sparkasse Hochfranken hat uns freundlicherweise mit einer Spende von 500 Euro bedacht. Herr Lindner und Frau Dittmer überreichten einen Spendenscheck  an Träger Pfarrer Holger Winkler.  Die Spende wurde zum Kauf eines Turnkastens verwendet, der im teiloffenen Betrieb seinen  Einsatz findet. Die Kinder und Mitarbeiter der Kita freuten sich sehr und bedankten sich ganz herzlich.
  • Statt vieler kleiner Weihnachtsgeschenke für die Kunden entschied sich Christian Rudorf, Juniorchef der Schreinerei “herpich und rudorf” in Regnitzlosau, eine Geldspende in Höhe von 500 Euro an die Kindertagesstätte Regnitzlosau weiterzugeben. Christian Rudorf  übergab den Spendenscheck an den Träger der Kindertagesstätte, Pfarrer Holger Winkler, von der evangelischen Kirchengemeinde Regnitzlosau. Magdalene Schulz, die Leiterin der Kindertagesstätte,  freute sich mit den Kindern sehr über den Briefumschlag mit dem wertvollen Inhalt. Das für die Kinder ungewöhnliche Weihnachtsgeschenk soll für Anschaffungen im teiloffenen Arbeiten der Kita dienen. 

Adventsfeier in der Kita

Am dritten Adventswochende lud die Kita wie in jedem Jahr zu einem kleinen Adventsgottesdienst in unsere St. Aegidienkirche ein. Die Kinder erfreuten die Besucher mit einem kleinen Anspiel zu dem in der Adventszeit bearbeiteten Thema. Die Erzieher und Kinder beschäftigten sich mit den Krippenfiguren.

Weil Mama vor Weihnachten mal wieder so heimlich tut und keine Zeit für ihre Kinder hat, spielen die Kinder am Dachboden. Dabei entdecken sie die Weihnachtskiste mit den Krippenfiguren, aus der noch der Stern vom letzten Jahr hängt. So nach und nach fischen die Kinder Maria, Josef, einen Esel, die Hirten, und die Könige aus der Kiste. Sie unterhalten sich über die Besonderheiten jeder einzelnen Krippenfigur. So fällt ihnen auf, dass Maria sehr hübsch ist und einen blauen Umhang trägt. Ein Kind meint zu wissen, dass die Farbe Blau an das grenzenlose Meer und an den grenzenlosen Himmel erinnert. Gottes Liebe zu uns sei genauso grenzenlos. Die Kinder stellten fest, dass Josef, seine Maria liebte und sie beschützte. Leider mussten die Beiden zu einer weiten Reise nach Bethlehem aufbrechen, weil Kaiser Augustus, seine Landsleute zählen wollte. Die Kinder unterbrachen ihre Unterhaltung mit passenden Liedbeiträgen. Begeistert sangen auch die ganz Kleinen zu den besonders schwungvollen Liedern und überzeugten die Zuschauer, dass sie auch die dazu gelernten Bewegungen beherrschten. Sie erzählten die Weihnachtsgeschichte auf ihre Weise.

Weil noch nicht Weihnachten war, haben die Kinder die Hauptperson, das Jesuskind, noch nicht aus der Schachtel ausgepackt. Die Kindergartenleiterin, Magdalene Schulz, stellte fest, dass dieses Kind als Mensch zu uns auf die Erde gekommen ist. Es hatte gleiche Bedürfnisse und Gefühle wie wir Menschen. Deshalb kann uns Jesus so gut verstehen. Als er im Alter unserer Kinder war, hätte er bestimmt gerne mit unseren Kindergartenkindern um den Weihnachtsbaum getanzt und dabei gesungen „Weihnachten ist Party für Jesus“. Jesus ist älter geworden, hat Freud, Leid, Trauer, Angst und Schmerzen erlebt. ER hat den Menschen immer wieder viel erzählt. Wenn wir uns daran halten würden, könnte so Manches im Leben einfacher gehen. Einmal sagte Jesus: „Ich bin das Licht der Welt“, und meinte damit, dass wir unsere Sorgen loslassen und uns auf Gott verlassen dürfen, damit wir nie verlassen sind. Mit dieser Weihnachtsbotschaft verabschiedeten sich die Kinder aus der Kirche.

Danach lud der Elternbeirat alle in den Kindergarten zum Kaffeetrinken ein. Vorher hatten sie den Kindergarten mit Tannenbäumen, Lichterketten, Glitzerdecken und liebevoller Deko in ein weihnachtliches Ambiente verwandelt. Der Erlös darf wieder unseren Kitakinder zugutekommen. Vielen Dank dafür!