Kindergarten Rückblick 2017

Kindergartenkinder im „Knast“

Im Rahmen der Aktion „KiGA-Kids“ von der Frankenpost besuchten die Vorschulkinder der Kita Regnitzlosau die Dienststelle der Kriminalpolizei in Hof.

Nach der Begrüßung durch eine „echte“ Polizeibeamte konnten die Kinder die Vorgehensweise bei einer Vernehmung kennenlernen. So wurde der Gürtel eines Polizisten genau inspiziert, die Körpergröße einiger Kinder ermittelt und Handschellen angelegt. Besonderen Höhepunkt bildete die gespielte Inhaftierung der Kinder in einer Gefängniszelle. Abschließend waren alle von der Wichtigkeit der Sirene, dem Blaulicht und der weiteren Ausstattung der Polizeiautos überzeugt.

Wer weiß, vielleicht ist für das ein oder andere Kind ein Berufswunsch entstanden?

Drei Seepferdchen mehr in der Kita Regnitzlosau

10 Vorschulkinder aus der Kita Regnitzlosau haben in den vergangenen Wochen erfolgreich an einem Schwimmkurs teilgenommen, den die Kita in Kooperation mit der Wasserwacht Rehau angeboten hat. Herr  Bürgermeister Kropf hat freundlicherweise die Schwimmhalle im Schulhaus mietfrei zur Verfügung gestellt.

Nach genau zehn Übungsstunden durften drei Kinder das Seepferdchenabzeichen in Empfang nehmen. Die restlichen Kinder werden dies im Sommer im Freibad nachholen.

Ausnahmezustand in der Kita – Großeltern zu Gast!

Im März haben die Kindergartenkinder und das Team der Kita Regnitzlosau  zum zweiten Mal die Großeltern zum Oma/Opa Tag eingeladen.

Schon an den Tagen vorher zog der Duft von frisch gebackenen Kuchen durch das Haus. Oma und Opa sollten sich willkommen fühlen und erstklassig  bewirtet werden. Die Kinder haben unter Anleitung des Teams extra ein Lied und ein Gedicht einstudiert. So manche Oma war vorher schon neugierig, aber unsere Kinder haben die Überraschung nicht verraten.

Endlich war es soweit! Aufgeregt, voller Freude,  führten die Kleinen ihre Großeltern in die Garderobe des Kindergartens. Als endlich alle da waren, konnte die Begrüßung im Mehrzweckraum stattfinden. Aus Leibeskräften stimmten die Kinder ihr Willkommenslied an. Sie wollten „DANKE“ sagen für all das Schöne, was sie mit Oma und Opa erleben dürfen.

Die Kitaleitung Magdalene Schulz, hob die Besonderheiten der Großeltern hervor: „Rundumbetreuung ist im durchgehend geöffneten Hotel „Oma und Opa“ immer gewährt, Geschenke sind all inklusive  und Erziehungsregeln verhandelbar“. Die geschmeichelten Großeltern ließen sich gerne zu Kaffee und Kuchen einladen.- Und plötzlich war aus dem Kindergarten ein Café mit über hundert Gästen geworden!

Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es ans Spielen. Im Mehrzweckraum erprobte so mancher  Opa neben seinem Enkelkind artistische Übungen wie jonglieren. Da sich neben 54 Kindergartenkindern noch 52 Besucher im Haus aufhielten, war jede Ecke des Kindergartens mit Leben ausgefüllt. Es herrschte Ausnahmezustand! Sogar Erinnerungsfotos wurden geschossen. Fotoapparate und Handys wurden ausgetauscht, um sich gegenseitig zu fotografieren. Alle genossen die ausgelassene Stimmung, bis es nach 2 Stunden ans Abschiednehmen ging. Tatsächlich floss ab und zu ein Kindertränchen, weil es doch so schön mit Oma und Opa war. Keine Sorge, im nächsten Jahr wiederholen wir diese Veranstaltung bestimmt! Danke für das große Interesse und die tolle Geldspende zugunsten unserer Kinder!

                                                                       

                

Osterbrunnenfest am Postplatz

Zwei Wochen vor Ostern lud die Frauenunion Regnitzlosau zum ersten Osterbrunnenfest ein. Der Erlös aus dem Verkauf von Osterbrot, Kaffee und Tee ist für unsere Kita gedacht. Als Dankeschön dafür, haben die Kinder das Lied „Stups der kleine Osterhase einstudiert und vorgesungen.“ Danach durften sie sich mit einem selbstgebackenen Osterhäschen stärken. Bereits in der Woche vor dem Fest haben die Kindergartenkinder Ostereier bemalt. Gemeinsam wurden diese am Osterbrunnen aufgehängt. Während sich die anderen Gäste bei Kaffee und Gebäck stärkten, konnten die Kinder ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Eierlauf testen. Zur Belohnung erhielten sie tolle Preise.

Danke für die tolle Idee und die super Spende!

Zamm geht‘ s in der Kita im April

Es war mir schon immer bewusst, dass wir eine tolle Elternschaft in unserer Kita haben. – Was ich aber in diesem Jahr bei Zamm geht’s erlebt habe, hat meine Erwartungen völlig übertroffen.

Zamm geht’s ist eine Aktion der „Bad Brambacher“, die zum alljährlichen Frühjahrsputz in Haus und Garten sozialer Einrichtungen, wie eben Kindergärten, einlädt und die Getränke dazu sponsert. Wie in den letzten Jahren habe ich unsere Kita angemeldet. Zwölf Familien haben ihre Hilfe angeboten. Die Meisten waren schon in den letzten Jahren dabei gewesen. Alte Zamm geht’s Hasen! Unter der Nestschaukel sollte ein Fallschutz angebracht werden -7m x 3,10m x 0,3m- also keine Kleinigkeit. Auf meine Nachfrage bei den Eltern wurden mir 4 Bagger angeboten! Eine Familie erklärte sich bereit, die Hackschnitzel mit dem Traktor und einem Hänger in die Kita zu transportieren. Ein Elternpaar hat uns die Farbe für Instandsetzungen gespendet. Wahnsinn, diese Hilfsbereitschaft!

Als es am zweiten Aprilsamstag so weit war, meldeten sich überaus motivierte, gut gelaunte, voller Tatendrang ausgestattete Eltern bei mir zum Arbeiten. Der erste Papa hatte schon mit dem Baggern begonnen, als noch gar nicht alle da waren. Bei der Arbeitsverteilung ist dann aufgefallen, dass Pfosten und Bretter gebraucht wurden. Es fehlte an einer Motorsäge und diversen Kleinigkeiten. Beim Abhängen der Schaukel ist eine defekte Schraube zum Vorschein gekommen. Unsere tüchtigen Papas sind daraufhin nach Hause, zum Baumarkt und sogar zu Freunden gefahren, um die fehlenden Materialien zu besorgen. Das nenne ich Spontaneität!

In der Zwischenzeit haben die Mütter begonnen, die Spielgeräte mit Lasur zu verschönern. Mitarbeiterinnen des Teams haben im Innenbereich geräumt und gestrichen. Anlässlich des letzten Konzeptionstages standen neue Ideen zur Umsetzung auf dem Programm.

Wieder andere Eltern kümmerten sich um Reparaturarbeiten und brachten den Sandkasten in Ordnung oder schnitten die Büsche. Überall auf dem Gelände wurde gebohrt, gepinselt, gehämmert, gesägt und gelacht. Die Kinder hatten ihren besonderen Spaß. Sie wurden letztendlich mit einer Traktorfahrt belohnt.

Bei einer gemeinsamen Brotzeit mit Würstchen und den gespendeten Getränken konnten sich alle stärken.

„Viele Hände schaffen ein baldiges Ende!“ Tatsächlich waren innerhalb von drei Stunden fast alle Arbeiten erledigt. Unser Ergebnis kann sich sehen lassen! Liebe Zamm geht’s Helfer, ihr seid einfach SPITZE! Habt vielen Dank für euer Mitdenken, Planen, Arbeiten und die tolle Stimmung. Diese Aktion ist nicht mehr zu toppen!

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               Magdalene Schulz

                        IMPRESSIONEN

                       

        

    Die Hackschnitzel werden als Fallschutz unter der Nestschaukel eingebracht          

   

       

   Betonfundamente werden verkleidet          

   

   Frischer Anstrich für das Spielhäuschen in der Kinderkrippe

Im Rahmen der KiGa! -Kids haben unsere Vorschulkinder die Metzgerei Herpich in Hof besucht.

                                                                  Foto: Christian Herpich

Die Kinder durften  bei der Zubereitung von Würstchen dabei sein. Nachdem alle ihre  Schutzkleidung angezogen und ihre Hände gewaschen hatten, konnten sie das Füllen der Würstchen live miterleben. Die Kinder selbst drückten den Startknopf der vollautomatischen Maschine. Ganz Mutige durften mit ihren Händen eine fertige Wurstkette auffangen. 

                                                                  Foto: Christian Herpich

Anschließend lud Herr Herpich die kleinen Gäste zu einer Brotzeit ein, die sie sich allerdings selbst zubereiten mussten. Blätterteigtaschen wurden mit Pizzazutaten, Wurstbrät oder Käse gefüllt, mit Eigelb bestrichen und im Ofen verzehrfertig gebacken. Beeindruckt verabschiedeten sich die Kids.

WEITER GEHT’S

Der nächste Termin stand an: Mit dem Stadtbus ging es zurück zum Busbahnhof und anschließend zu Fuß zur Bücherei. Dort wartete bereits Frau Burkhardt auf die Kinder. Nachdem sie allen dort genügend Gelegenheit  gegeben hatte, sich umzusehen, stellte sie verschiedene Bilderbücher vor. Im Stuhlkreis erlebten die Kinder ein Buch in dem große Augen vorkamen und erfuhren wem diese gehörten. Die Kinder erfuhren dass es Bücher für jede Altersstufe gibt. Leider verging die Zeit viel zu schnell und die kleinen Leseinteressierten mussten sich auf die Heimfahrt mit dem Bus machen.

Sommerfest 2017

Der letzte Samstag im Juni ist seit Jahren für das Sommerfest der Kita eingeplant.

Da die Kinder beim Spielen ihre Idole aus den Kindersendungen immer wieder nachspielten, ihre Lieder sangen und  tanzten, griff das Team diese Bedürfnisse auf und stellte das Sommerfest unter das Motto „Hits für die Kids“. In der Kinderkonferenz bestimmten die Kinder, welche Figuren dabei sein sollten und wen sie selbst darstellen wollten.

Nach dem Einmarsch aller Kinder zur Eurovisionsmusik und einem Begrüßungslied, eröffneten die Krippenkinder im Schlafanzug mit ihrem Sandmännchen den sogenannten „Abendgruß“. Es folgten „die Schlümpfe, Feuerwehrmann Sam, Bob der Baumeister, Yakari, Bibi und Tina, Wickie, Tom und Jerry. Den krönenden Abschluss machten acht Mädchen, die als Eiskönigin verkleidet, den Catwalk zum bekannten Lied aus dem Musical der Eiskönigin, beschritten.  Die Kinder lebten sichtlich begeistert und aufs Äußerste konzentriert ihre Rolle. Ganz zuletzt zog das Sandmännchen den Vorhang des Fernsehers wieder zu und streute den Krippenkindern Sand in die Augen. Die Zuschauer applaudierten begeistert.

Der Elternbeirat hatte im Vorfeld Spenden für die Tombola gesammelt. Innerhalb von zehn Minuten waren 500 Lose verkauft. Vielen Dank, Ihr Lieben, für die Tombola, eure Planung und Hilfe beim Aufbauen, für euer offenes Ohr und euer enormes Engagement! Wer von den Elternbeiratsmitgliedern nicht bei Kaffee und Kuchen, Getränkeausschank oder Grillen eingeteilt war, unterstützte das Team bei einem Spielangebot oder Kinderschminken.

Danke an alle Helfer, die auf irgendeine Art und Weise zum Gelingen dieses großartigen Festes beigetragen haben

Spende der Landjugend

Die Landjugend Regnitzlosau spendete aus ihrem Erlös anlässlich des Mittelalterfestes, der Kita

500.- €. 

 Einige Kindergartenkinder, der Trägervertreter Pfarrer Holger Winkler der evangelischen

Kirchengemeinde Regnitzlosau  und die Kitaleiterin Magdalene Schulz freuten sich sehr

und bedankten sich bei den Mitgliedern der Landjugend recht herzlich.

Der Geldbetrag soll für besondere Spielangebote verwendet werden.

Abschied der Vorschulkinder

Aus unseren Vorschulkindern sind angehende Schulkinder geworden.

Die Übernachtung anlässlich dieses Abschieds stand an. Wir haben die Kinder nach ihren Wünschen gefragt. Sie wollten eine Burg bauen und eine Nachtwanderung machen. Somit war das Thema klar: „Die Rittersleut von Regnitzlosau feiern auf der Burg“.

Aus großen Kartons fertigten die frischgebackenen Ritter mit ihren Burgfräuleins geschickt eine Ritterburg. Danach wurden die entsprechenden Kleidungsstücke kreiert.

Nach dem Rittermahl standen Ringreiten und andere Turnierspiele auf dem Programm. So mancher Ritter musste sich für eine kurze Erholung in die Burg zurückziehen.

Ein Rittertanz für die vornehmen Leute durfte nicht fehlen.

Nachdem sich alle am Inhalt der hart umkämpften „Pinata“ (eine mit Süßigkeiten gefüllte Pappmachékugel) bedient hatten, wurden die Taschenlampen gezückt und zur Nachtwanderung aufgebrochen.

Unterwegs fanden die Kinder eine angebrannte Schatzkarte, die die Route der Wanderung vorgab. Im Licht der Taschenlampe mussten sich die kleinen Ritter ihren Weg zum Schatz suchen. Irgendwo im Dunkeln wurden sie fündig. So manchem Ritter wurde nun doch etwas unheimlich, zumal die Gruppe einen etwas größeren Hund traf, der auch eine Nachtwanderung machte. Zu Hause im Kindergarten angekommen, fielen die kleinen Ritter und Burgfräuleins in einen tiefen Schlaf, nachdem Annett eine Gutenachtgeschichte vorgelesen hatte.

Am nächsten Morgen trafen sich die Kinder mit ihren Eltern in der Kirche. Pfarrer Winkler hielt einen Gottesdienst für die zukünftigen Schulkinder. Er erklärte dass sie den noch unbekannten Weg nicht alleine gehen müssten. –  Eltern, Freunde und Gott würden sie begleiten. Aus diesem Grund möchte er ihnen den Segen Gottes mit auf den Weg geben. Von den Erzieherinnen bekamen die Kinder ein Kreuzkettchen das ein Andenken daran sein soll. Mit dem gemeinsamen Vaterunser im Kreis, wobei sich alle Gottesdienstbesucher an den Händen hielten, fand dieser Gottesdienst seinen  feierlichen Abschluss.

Nach dem gemeinsamen Frühstücksbuffet aus den mitgebrachten Speisen der Eltern im Kindergarten, wurden die Kinder mit 1-2-3- aus der Eingangstüre geworfen.

„Tschüss Kinder, schön war es mit euch im Kindergarten, viel Spaß in der Schule!“

Erntedank in der Kita

Die Kinder der Kita haben wie in jedem Jahr am Freitag vor dem Erntedanksonntag, mit den verschiedensten Gaben bepackt, die Kirche besucht. Dort durften sie die Sachen vor dem Altar ablegen. Gemeinsam wurde die Bedeutung von „Ernte“ und „Dank“ noch einmal in Erinnerung gerufen. Mit dem Gebet „Milch und Butter“ dankten wir Gott dafür, dass Getreide, Gemüse, Obst …… wachsen dürfen und wir immer etwas zu essen haben. In dem gemeinsam gesungenen Lied,  „eine Hand voll Erde“, wird das Wunder des Wachstums in der Erde beschrieben.

Dieses Lied durften die Kinder im Rahmen des Festgottesdienstes zum Erntedankfest am Sonntag in der Kirche vortragen. Nach der Liturgie und dem Kyrie, also vor der Predigt für die Erwachsenen, verabschiedeten sie sich von der Gemeinde, um in der Turnhalle des Kindergartens das Gleichnis vom Senfkorn zu erfahren.

Sie durften ein kleines Senfkorn in die Erde, ein braunes Tuch, stecken und erleben, wie es wuchs. Gott hat die Sonne und den Regen geschenkt. Schließlich wurde aus dem Senfkorn ein stattlicher Baum, in dessen Äste die Kinder  Friedenstauben setzen  durften. Denn darum ging es in dem Gleichnis. Um den Frieden, den sich die Menschen zu jeder Zeit wünschen.

Unser Glaube, auch wenn er am Anfang noch klein wie ein Senfkorn ist, kann wachsen. Es kann etwas Prächtiges daraus werden. – Ein Hoffnungsbaum?- Bleibt unser Blick auf Gott gerichtet, können wir Großartiges erleben. Vielleicht gelingt es uns, manchen Ärger oder Sorge abzugeben? Vielleicht ist es dann in unseren Herzen freier und friedlicher?

WALDTAG in der Kita

Die Vorschulkinder der Kita haben sich aufgemacht, den Wald bei Rehau zu erkunden.

Nachdem sie der öffentliche Bus dorthin gebracht hatte, konnten sich die mit auffallenden Warnwesten  ausgestatteten Kinder (keiner sollte verloren gehen!) einen Baum im Wald aussuchen, der in etwa ihrem eigenen Alter entsprach. Dazu mussten die Astreihen des Baumes gezählt werden.

Anschließend durften alle Kinder ihren eigenen Wald in einem kleinen Schuhkarton, den sich jedes Kind schon vorher im Kindergarten vorbereitet hatte, bauen. Zuerst legten sie den Boden als Waldboden mit Moos aus. Dann wurden Pflanzen wie Heidelbeerkraut, Preiselbeerkraut, kleine Bäumchen, Farn und Zapfen hineingesetzt. Manche Kinder fanden sogar Pilze. Es kamen aber nur die „Essbaren“ mit in die Schuhschachtel.

Danach wurde in einer Meditationsübung der Baum als Freund des Menschen erlebt.

Jedes Kind suchte sich einen „Baumfreund“ aus und schloss die Augen. Dieser Baum wurde dann begrüßt, umarmt, befühlt, beschnuppert, an ihm in die Krone hochgeschaut – mit allen Sinnen erfahren und genossen.

Wie haben sich wohl Indianer im Wald bewegt? Sie konnten besonders gut Tierspuren erkennen. Dazu schlichen die kleinen Regnitzlosauer Indianer durch den Wald. Sie entdeckten tatsächlich Wildschweinspuren, Hasenköttel und sie trafen eine ältere Frau, die spontan etwas über Wildschweine erzählte. Gesehen haben die Kinder keines (Gott sei Dank!). Und wild pinkeln nach Indianermanier stellte sich als extrem lustig heraus.

Die Zeit im Wald verging wie im Flug. Unser Hauspolizist, Peter Kempf half den Kindern über die Straße zur Bushaltestelle. Für diesen Service zur Sicherheit sind wir ihm sehr dankbar.

Müde, aber voller toller Erlebnisse fielen diese Kinder abends in ihr Bett.  

                                      

 

Martin Luther besucht die Kitakinder

Anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation hat das Kitateam die zwei Wochen vor dem Jahrestag unter das Thema: „Martin Luther“, gestellt.

Zur Hinführung in das Thema lernten die Kinder Martin Luther „persönlich“ kennen.  Mit Mönchskutte bekleidet, begrüßte er sie in Kleingruppen. Er erzählte aus seinem Leben und stellte alle Angebote vor, die den Kindern in den folgenden zwei Wochen zur Verfügung stehen sollten:

Luther teilte mit, dass er sich während eines Gewitters sehr gefürchtet habe. Weil er versprochen hätte, bei Überleben dieser Situation, ins Kloster zu gehen,  trage er diese Mönchskutte. Dort habe er viel gebetet und in der Bibel gelesen und schließlich verstanden, dass er nichts dafür tun müsse, um von Gott geliebt zu werden. Diese Einsicht gab er an die Menschen weiter. Aber die wollten ihm nicht glauben. Sie zahlten Geld, um Gottes Liebe zu bekommen.

Die Kinder lernten dazu das Lied „du bist ein Ton in Gottes Melodie“…

Immer wieder rief Luther die Menschen auf, zu glauben „Gott liebt dich“, ihr müsst dafür kein Geld bezahlen!

Die Kinder erfuhren in einer Kamishibai – Geschichte noch mehr über Luthers Leben.

Weil er das Buch über Gott, die Bibel, so geschrieben hat, dass auch die einfachen Leute ihren Inhalt verstehen konnten, hatten die Kinder die Möglichkeit, auszuprobieren, mit einer Gänsefeder zu schreiben, so wie damals Luther selbst.

Ein  guter Freund bot ihm an, seine Schriften mittels Buchdruck zu vervielfältigen. Diese Technik erlebten die Kinder, indem sie ihren Namen in Spiegelschrift vor einem Spiegel legten und danach auf Papier druckten. Die Krippenkinder druckten Herzen, die Bestandteil der „Lutherrose“, des Zeichens von Luther, war.

Diese Lutherrose legten die Kinder mit Tüchern, Bausteinen und Rosenblättern nach. Meditativ erarbeiteten sie mit ihrer Bezugserzieherin die Bedeutung der einzelnen Farben. Ein Mandala mit dem Motiv der Lutherrose lag zum Ausmalen bereit. Für die Abschlussfeier des Projektes durften die Kleinen aus Blätterteig und Marmelade Lutherrosen backen.

                                                          

Die Beziehung zu Gott wird durch das Gebet verstärkt. Die Kinder lernten Psalm 139 als Fingerspiel kennen: „Gott du kennst mich gut…“

Luther hatte eine Vorliebe für Musik. Deshalb bastelten die Kinder Musikinstrumente, die zur  Zeit des Mittelalters aktuell waren: Rasseln, Trommeln, Gitarren und Panflöten.

Weil Christoph Kolumbus nach seiner Entdeckung Amerikas die Kartoffel mitbrachte, konnte Luther sich schon 1497 diese Erdfrucht schmecken lassen. Und die Kinder erlebten beim Kartoffelfeuer des Elternbeirats wie romantisch die Zubereitung ablief.

Wer eine Station der Angebote besucht hatte, bekam dafür einen Stempel (Buchdruck) auf seine persönliche kleine Schriftrolle, die das Team im Vorfeld für die Kinder gebastelt hatte.

Die Vorschulkinder machten sich Gedanken über die Thesen Luthers und tauschten ihre eigenen Vorstellungen des Zusammenseins in der Kirche aus. So sind die Kinderthesen entstanden, die im Rahmen der Abschlussfeier in der Kirche an die Kirchentür unserer Aegidienkirche genagelt wurden.

Während dieser Abschlussfeier erschien Luther erneut in seiner Mönchskutte. Er erkundigte sich, was die Kinder über ihn und sein Leben gelernt hätten und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

               

Nach dem Thesenanschlag begleitete er die Kleinen in den Kindergarten. Als Zeichen seiner Anerkennung schenkte er jedem Kind eine kleine Streichholzschachtel, die wie eine echte Bibel aussah und in ihrem Inneren einen kleinen Zettel verbarg mit den Worten:

              „GOTT LIEBT DICH!“

Anschließend erhielten die Kinder eine Tüte mit all ihren erworbenen Utensilien und die am Vortag gebackenen Lutherrosen wurden aufgegessen.

 

Kita – Adventsfeier

Am dritten Adventswochenende feierte die „Kitafamilie“ in der St. Aegidienkirche. Die Bremer Stadtmusikanten, zum Arbeiten zu alt und gebrechlich, zum Spaß haben und Musik machen jedoch noch voll tauglich, haben in diesem Jahr  das eroberte Räuberhäuschen adventlich geschmückt. Nach der Vorstellung der Stadtmusikanten mit einem Lied, führten die Kinder der Theatergruppe ein kleines Anspiel auf: Die kleine Katze hatte einen Koffer mit der Aufschrift „Advent“ gefunden.  Vier Vögel, zwitscherten ihre Weisheit von den Dächern: „Advent ist die Zeit in der alle Menschen auf die Ankunft des Jesuskindleins warten.“ Die Kinder besangen die Adventszeit als die schönste Zeit im Jahr. Gespannt haben die Tiere den Koffer geöffnet und mit den Utensilien ihre Küche geschmückt. Es wurde sehr gemütlich! Mit Liedern unterbrachen die Kinder die Geschichte und wünschten dem Publikum, –  „dass ihrs nicht verpennt – einen schönen Advent“! Weihnachtsschmuck alleine, trifft leider nicht den Sinn von Weihnachten. Gott hat uns das Jesuskindlein als Geschenk und Schmuck für unser Herz und unser Lebensglück auf die Welt geschickt. Möge dieses Kindlein  Dankbarkeit, Friedfertigkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Bescheidenheit in unsere Herzen zaubern.

Im Anschluss an die Feier in der Kirche besuchten wir mit einigen Kindern die Seniorenweihnacht. Mit unserer Geschichte und den Liedern wollten wir den älteren Menschen eine Freude bereiten.

Danach wurden wir vom Elternbeirat, in den von ihnen wunderbar weihnachtlich geschmückten Räumen, mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Vielen lieben Dank, ihr habt es uns mit den Weihnachtsbäumen, der Winterlandschaft und den vielen Lichtern wieder so schön gemacht!