Weltgebetstag 2014 “Wasserströme in der Wüste”

Wasserströme in der Wüste – ein Wochenende zum Weltgebetstag

Das Wochenende vom 07. – 09. März 2014 stand ganz im Zeichen des Weltgebetstages, seines Themas „Wasserströme in der Wüste“ und des Landes, aus dem die Ordnung stammte, Ägypten. Wir begannen den Veranstaltungsreigen mit der Feier des Weltgebetstagsgottesdienstes am Freitagabend. Auch einige Männer trauten sich in den Gottesdienst, der schon lange kein Gottesdienst nur für Frauen mehr ist!

Die Liturgie wurde in diesem Jahr von Frauen aus Ägypten vorbereitet und wir beschlossen, bei der Vorbereitung, den Gottesdienst in diesem Jahr mal etwas anders zu feiern. Nicht mehr mit den Ordnungen vor der Nase, um ja keinen Ein-satz zu verpassen, sondern nur mit einem Liedblatt für die Gemeinde, auf denen die wenigen Sätze, die mitgesprochen werden sollten abgedruckt waren und die tollen, meist neuen Lieder. So konnten alle besser mitfeiern. Danach saßen wir noch länger in der Grotte bei typisch ägyptischem Essen und Getränken und redeten über Gott und die Welt. Die Stimmen, die dort über die neue Form zu hören waren, gaben uns Recht und wir hoffen, dass im nächsten Jahr wieder Viele kommen, wenn wir zur Vorbereitung des Gottesdienstes einladen!

Der Samstag gehörte ganz den Kindern! Wir trafen uns in der Grundschule zu einem Kinderbibeltag rund um eine „Wasser-Geschichte“ der Bibel. Die Geschichte der samaritanischen Frau, die Jesus am Brunnen trifft und von ihm vom „lebendigen Wasser“ hört, das Gott uns geben will, damit wir niemals mehr Durst nach gelingendem Leben leiden, stand im Mittelpunkt des Tages.

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Viele fleißige Helferinnen hatten den Mehrzweckraum der Schule in eine orientalische Oase verwandelt und die Kinder fühlten sich sichtlich wohl in dem so anderen Raum ihrer Schule. Ein paar Mädchen hatten die Geschichte als Anspiel vorbereitet und dann ging es in die Kleingruppen, in denen dann die Geschichte nachbesprochen, Armbänder mit Hieroglyphen gebastelt und gespielt wurde. Es gab ein ägyptisches Essen und danach Spiele in der Turnhalle.

Über den ganzen Tag begleitete uns die „Rose von Jericho“, eine Wüstenblume, die fast ohne Wasser auskommt und dann aber, wenn es doch mal feucht wird, die Wüste grün werden lässt. Sie stand als Zeichen dafür, wie wichtig Wasser für uns Alle ist, aber auch dafür, wie das lebendige Wasser, das Gott uns schenkt für uns wirken kann.

Am Sonntag beschlossen wir das Wochenende mit einem Familiengottesdienst zum Thema des lebendigen Wassers, in dem wir den Eltern nochmal die Geschichte vom Vortag vorspielten, ihnen zeigten, was wir alles am Tag vorher gemacht hatten und auch den Eltern vom lebendigen Wasser und der „Rose“ erzählten.

Zum Abschluss bekamen dann alle eine zusammengefaltete Papierblüte mit einem Bibelspruch mit, die aufgeht, wenn sie ins Wasser gelegt wird.

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Es war ein spannendes, anstrengendes aber sehr schönes, dichtes und bereichern-des Wochenende und ich danke Allen, die mitgeholfen haben, vorbereitet, mitgedacht, Tische gestellt, Orient in die Schule gebracht haben, die Blumen gespendet und gebastelt haben, … und das Wochenende zu dem machten, was es war – ein Strom lebendigen Wassers für Alle, die teilnahmen!