Corona – Infos für Eltern

Wie haben wir als Kitapersonal den lock down aufgrund Corona erlebt?

Da Sie, liebe Eltern, in der letzten Zeit das Haus nicht betreten konnten, war es Ihnen nicht möglich, Veränderungen im Haus, bzw. die ausgelegten Konzeptionen einzusehen. Mit unserem Rückblick möchten wir Sie teilhaben lassen, was in der Kita geschehen ist, während die meisten Kinder zuhause waren:

Kurz vor der Abholzeit haben wir am Freitagmittag des 12. März erfahren, dass über die Einrichtung ab kommenden Montag  ein Betretungsverbot, mit wenigen Ausnahmen,  verhängt worden war.
Für fünf lange Wochen…. Wir konnten es uns nicht vorstellen, wie es ohne Kinderlachen und die gewohnten Kinderstimmen sein würde.
So trafen wir uns am Montag im Personalzimmer zur Krisensitzung. Unsere Gefühle waren von Unsicherheit, Ungewissheit, ja sogar Sorge, ob und wie es uns treffen könnte, besetzt. Das Unbehagen stieg, als die ersten Kolleginnen getestet werden mussten. Anfangs hatten wir nur notdürftige Anweisungen über das Erlaubte, bzw. nicht Erlaubte, bezüglich unserer Arbeitsvoraussetzungen. Täglich erreichten uns neue Änderungen. Die Planungen von heute waren morgen schon wieder hinfällig.
Es war uns Mitarbeitern möglich, Überstunden abzubauen und Urlaub zu nehmen. Mehr ging nicht!  Ansonsten hatten wir Anwesenheitspflicht.  Leider zählten die Mitarbeitenden in den Kitas, die für alleinerziehende Eltern die Notbetreuung sicherstellen sollten,  selbst nicht zu den systemrelevanten Berufen. Das bedeutete, dass eine Mitarbeiterin mit Kleinkind vor einem großen Problem stand, wenn die Überstunden aufgebracht waren.
Wir motivierten uns gegenseitig: Mit Gottvertrauen würde es wohl gehen… So haben wir uns an die Planung der nächsten Wochen gemacht.
Aus Sorge, die Kita könnte doch komplett geschlossen werden, haben wir den für Juli geplanten Teambildungstag kurzerhand auf den zweiten Tag nach der „Coronaschließung“ gelegt. Wir erarbeiteten ein Konzept, wie wir uns zukünftig das Mittagessen in der Kita vorstellen. Wir werden die Speisen zukünftig, wenn es Corona erlaubt,  in Schüsseln und Platten mit Vorlegebesteck anrichten und unser Mittagessen unter einer gemütlichen Tischkultur einnehmen. Zufrieden mit unserem Ergebnis, freuten wir uns auf die Umsetzung, die uns momentan unsere Coronaregeln verwehren.

 

Teambildungstag zum Thema “Mittagessen”

Wir nutzten die Zeit, zum Putzen, Ausmisten und Spielsachen waschen. Das Bad wurde frisch gestrichen und kinderfreundlicher gestaltet.

   

Das Raumkonzept unserer Funktionsräume gestalteten wir, als wäre der Raum ein weiterer Erzieher, der es Kindern ermöglicht, sich in allen Bildungsbereichen zu beschäftigen. Um den Hygienevorschriften und Vorsorgeregelungen nachzukommen, mussten die Zimmer allerdings leider danach den neuen Verordnungen und den geschlossenen Gruppen angepasst werden.

Unsere Teambesprechungen im Personalzimmer waren nicht mehr erlaubt. – Vier Personen durften sich  mit Abstand in einem Raum aufhalten. Um gemeinsam an unseren Konzeptentstehungen weiterarbeiten zu können, trafen wir uns fortan teilweise täglich zu Planungsgesprächen, etc., in der Garderobe, – mit Abstand und geöffneter Haustüre, damit die Aerosole schnell wieder verfliegen konnten. So entstanden die Ideen für die Familien, die in der Homepage veröffentlicht wurden, die Spiele, Bastelarbeiten, etc.

Da eine Öffnung nach Ostern nicht in Sicht war, entschieden wir uns, die Osternestchen persönlich an „das Kind“ zu bringen.

Mit der Ausweitung der Notbetreuung veränderten sich jedes Mal der Hygieneplan und die Voraussetzungen für unser Arbeiten. Neue Dienstpläne, Anwesenheitsdokumentationen für jedes einzelne Kind waren täglich zu führen.
Die Aussagen des Staatsministeriums waren sehr unklar, sollten jedoch eingehalten werden. Erst durften nur fünf Kinder mit einem festen Erzieher  in einem Raum sein, dann sieben, dann zehn…. Irgendwann war die Anzahl unwichtig, wenn die Konstellationen beibehalten wurden. Zwischendurch gehörten die Mitarbeiterinnen über 50 der Risikogruppe an und durften nicht am Kind arbeiten. So schnell wie diese Regelung kam, war sie auch schon wieder verworfen. Weitere Kinder mussten in die Notbetreuung aufgenommen werden. Die Homepage musste aktuell bleiben.

Irgendwann erfuhren wir, dass manche Familien nicht über einen Internetanschluss verfügten.  Weil wir uns Kontakt zu wirklich jedem Kind wünschten,  entstanden die persönlichen Briefe an die Kinder. Die Resonanz der Kinder bereitete wiederum uns immense Freude.
Die Kolleginnen, die nicht am Kind arbeiteten, erledigten weitere Planungen, Schriftkram und überprüften die Erste Hilfe Vorkehrungen. Um den Reinigungsdamen die Gelegenheit zu geben, Überstunden abzubauen, hat das Team zwei Monate lang jeweils an zwei Wochentagen die Reinigungsarbeiten der Kita übernommen.
Außerdem hat jede Mitarbeiterin ein Tagebuch über die geleistete Arbeit während des Betretungsverbotes geführt.

                                               

Während der Coronazeit erledigten wir folgende Arbeiten, die schon lange anstanden:

·         Wir brachten unsere bestehenden Konzeptionen von Krippe und Kindergarten auf den neuesten Stand.

·         Wir entwarfen ein einrichtungsspezifisches Datenschutzkonzept.

·         Wir erarbeiteten ein sexualpädagogisches Konzept.

·         Wir erarbeiteten in Gruppen und Einzelarbeit ein Kinderschutzkonzept

                   

              Ampelsystem zum Kinderschutzkonzept für unser Verhalten                                             

·         Wir bearbeiteten die Gefährdungsbeurteilungen für den Normalbetrieb und die Coronazeit für Krippe und Kindergarten.

·         Wir überlegten ein kinderfreundliches Wiedereingewöhnen der Krippen- und Kindergartenkinder bei Neustart.

·         Wir überarbeiteten das pädagogische Raumkonzept des Neubaus, damit dieses in das VGV – Verfahren eingehen konnte.

·         Wir passten regelmäßig das Hygienekonzept den neuen Maßnahmen und Anordnungen an.

·         Wir überarbeiteten das bestehende Hygienekonzept der Einrichtung.

Seit dem 1. Juli sind nahezu alle Kinder in die Einrichtung zurückgekehrt. Weitgehend alle Eltern und Kinder haben sich sehr gut mit der neuen Bring- und Holsituation, dem Ablauf im Haus und dem fehlenden warmen Mittagessen arrangiert. Wir freuen uns besonders über dieses Verständnis.
Für die Regelung des Staatsministeriums im Umgang mit Schnupfen und kleineren Erkältungssymptomen haben wir von Seiten der Eltern richtig einstecken müssen. Es wurde uns Oberflächlichkeit, „Gekaspere“ und Willkür unterstellt.
Trotz unseres Verständnisses für die Schwierigkeiten der Eltern, müssen wir an den Anordnungen des bayerischen Staatsministeriums festhalten. Kindertagesstätte und Eltern werden finanziell vom Freistaat Bayern unterstützt. Da wir diese Unterstützung gerne annehmen, müssen wir im Gegenzug die geforderten Anordnungen befolgen. Hier sind wir auf das Verständnis und die Mitarbeit der Eltern angewiesen.

Nachdem die geplante Notgruppe für die Sommerferien nicht zustande gekommen ist, können alle Mitarbeiterinnen gleichzeitig Urlaub machen. Wir freuen uns sehr auf unsere ersten Schließtage seit März.

Ausblick September 2020?

Im Moment  ist nicht sicher, ob das offene Konzept wieder durchgeführt werden kann. Wir werden weiterhin im eingeschränkten Regelbetrieb arbeiten müssen.

Der erste Kitatag im neuen Kindergartenjahr wird der 31.08. 2020 sein.
Da wir noch nicht über Neuigkeiten des Bayerischen Staatsministeriums verfügen, werden wir den 31.08. so gestalten, wie vor den Sommerferien. Sodann werden wir zeitnah weitere Informationen an Sie weitergeben.

Stand: 1.07.20

Am 1. Juli ist die letzte Kindergruppe in die Kita zurückgekehrt. Endlich sind wir wieder vollzählig. Das Betretungsverbot ist aufgehoben. Wir arbeiten in einem eingeschränkten Regelbetrieb.

Deshalb müssen die bestehenden Hygieneauflagen aufrecht erhalten bleiben. Über eventuelle Änderungen werden wir Sie informieren.

Folgende Regelungen gelten im Haus der kleinen Schätze:

Bringen und Abholen der Kinder: Da die Abstandsregeln sehr gut einzuhalten sind und Menschenansammlungen im Haus vermieden werden können, haben wir beschlossen, die Bring- und Abholsituation wie gehabt, fortzuführen. Der Abschied der Kinder von den Eltern findet weiterhin an der Eingangstüre statt. Die Bänke, die das Einhalten der Abstände unterstützen sollen, bleiben so lange erhalten, bis sich die „neuen“ Familien an diese Situation gewöhnt haben. Die Kinder betreten die Kita alleine. Beim Aus-, bzw. Anziehen sind wir ihnen behilflich. Die Erwachsenen tragen für die Übergabephase einen Mund- Nasenschutz. 

Wie gehabt, halten wir unsere  gewohnte Kernzeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr wieder ein. Alle Kinder dürfen ihre gebuchte Betreuungszeit in vollem Umfang  ausnutzen.
          
Die Krippenkinder können in der Bring- und Abholsituation selbstverständlich von den Eltern (nur von einer Person mit Mund- und Nasenschutz) begleitet werden.- Bitte benutzen Sie den Eingang unten über den Pfarrhof.

Feste Gruppen sind noch immer erforderlich und machen den Besuch der Kinder in anderen Zimmern unmöglich. Auch im Sanitärbereich, im Garten, beim Essen dürfen sich die Kinder weiterhin nicht treffen. Die Gruppen müssen nacheinander essen, Getränke, die die Kita stellt,  dürfen nur vom Personal ausgeteilt werden. Für die Ausgabe von Essen müssen wir Mitarbeiter Mundschutz tragen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung bei der Mittagessenssituation. Es erleichtert uns den zeitlichen Ablauf, wenn nur noch die Kinder bei uns zu Mittag essen, die nach 12:30 Uhr die Einrichtung weiterhin  besuchen. Selbstverständlich ist es bei besonderem Bedarf trotzdem möglich, wie gewohnt zu essen. Allerdings verzichten wir aufgrund der geringen Kinderzahl und der hohen Lieferpauschale,  auf die Bestellung des warmen Essens beim Caterer.

Arbeits – Gemeinschaften am Nachmittag können derzeit nicht stattfinden, weil nicht gruppenübergreifend gearbeitet werden darf und auch das Personal möglichst in seiner festen Gruppe arbeiten soll.  Ebenfalls entfallen die Freitagsbrotzeit und der Spielzeugtag.

Elterngespräche – Entwicklungsgespräche: Nachdem sich die Kinder in der Coronazeit verändert haben, können wir die Entwicklung Ihres Kindes im Moment nicht zuverlässig wiedergeben. Sollten Sie trotzdem das Gespräch wünschen, werden wir gerne einen Termin mit Ihnen vereinbaren. Diese Gespräche finden nach Möglichkeit im Garten statt.

Grundsätzlich sind die Entwicklungsgespräche auf Oktober/November verschoben.

Notgruppe in den Sommerferien: Bitte beachten Sie, dass nur die Kinder betreut werden können, deren Eltern mit einer Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können, dass der komplette Jahresurlaub für die Kinderbetreuung während der Corona-Schließzeit aufgebraucht wurde. Es ist nicht möglich, vorher den Resturlaub zu nehmen, um die Notgruppe nutzen zu können. 

Wir weisen erneut darauf hin, dass auf Veranlassung der  bayerischen Staatsregierung  nur gesunde Kinder die Kita betreten dürfen. Sollte Ihr Kind unter einer Pollenallergie leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt und bringen uns eine Erklärung mit.
Um das Infektionsrisiko für uns alle so gering wie möglich zu halten, werden noch immer die Zimmer regelmäßig gelüftet und die Kontaktflächen zwischendurch gereinigt.

Stand: 15.06.2020

Wir freuen uns sehr, dass wieder mehr Kinder zu uns in die Kita kommen dürfen.  
Unser Alltag gestaltet sich  aufgrund besonderer Hygieneauflagen verändert.
Dazu einige Informationen:

Auf Veranlassung der  bayerischen Staatsregierung weisen wir Sie darauf hin, dass nur gesunde Kinder die Kita betreten dürfen. Sollte Ihr Kind unter einer Pollenallergie leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt und bringen uns eine Erklärung mit.

Bringen und Abholen der Kinder: Die individuell gebuchte Betreuungszeit kann wieder wahrgenommen werden. Die gewohnte Kernzeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr tritt wieder in Kraft.

Bitte planen Sie etwas mehr Zeit für Bringen und Abholen ein, damit sich vor der Kita nicht zu viele Personen treffen. Um den Abstand gut einhalten zu können, stehen Bänke im Eingangsbereich des Außengeländes. Da das Betretungsverbot noch immer besteht, geschieht der Abschied zu den Eltern an der Eingangstüre. Die Kinder betreten die Kita alleine. Beim Aus-, bzw. Anziehen sind wir ihnen behilflich. Die Erwachsenen tragen für die Übergabephase einen Mund- Nasenschutz.       
Die Krippenkinder können in der Bring- und Abholsituation selbstverständlich von den Eltern (nur von einer Person mit Mund- und Nasenschutz) begleitet werden.- Bitte benutzen Sie den Eingang unten über den Pfarrhof. Die Wieder-Eingewöhnung der Krippenkinder geschieht individuell und wird mit den Eltern gesondert abgesprochen.

Feste Gruppen machen den Besuch der Kinder in anderen Zimmern unmöglich. Auch im Sanitärbereich, im Garten, beim Essen dürfen sich die Kinder nicht treffen. Die Gruppen müssen nacheinander essen, Getränke, die die Kita stellt,  dürfen nicht mehr als Selbstbedienung angeboten werden. Für die Ausgabe von Essen müssen wir Mitarbeiter Mundschutz tragen. Mit steigender Kinderzahl wird das Essen in Etappen schwieriger. Aus diesem Grund bitten wir darum, dass nur noch die Kinder, die nach 12:30 Uhr die Einrichtung weiterhin besuchen, bei uns zu Mittag essen. Sollte Ihnen das Umstände bereiten, kann Ihr Kind selbstverständlich weiterhin bei uns essen. Die Mittagessenzeit wird sich entsprechend der Essenbeteiligung erhöhen. Bei geringer Essensbeteiligung werden wir vorerst auf die Bestellung von Mittagessen beim Caterer verzichten.            
Es liegt uns am Herzen, das Infektionsrisiko für uns alle so gering wie möglich zu halten. Aus
diesem Grund  lüften wir die Zimmer und reinigen die Kontaktflächen regelmäßig.                                                                                                

Stand: 25.6.2020

Es ist endlich so weit!
Neben den Kindern, die sich ohnehin in der Notbetreuung befinden, sind unsere Vorschulkinder wieder da! Die Betreuung der Kinder läuft allerdings immer noch unter dem Allgemein-Begriff der “Notbetreuung” ab. Kinder aus Familien der kritischen Infrastruktur, die die Betreuung bisher noch nicht in Anspruch genommen haben, können diese auch weiterhin bei uns anmelden. Mittlerweile dürfen die Kinder unsere Kita wieder im Rahmen der individuell gebuchten Zeit besuchen. Trotzdem besteht für die Einrichtung weiterhin das Betretungsverbot, das bis zum 14. Juni 2020 andauert.

​WICHTIG: Nur kerngesunde Kinder sind für den Kitabesuch zugelassen! Für den Fall das Ihr Kind an einer Pollenallergie leidet und deshalb niest, bzw. hustet, klären Sie das bitte mit dem Arzt und bringen uns eine Erklärung mit.

Wie sieht die Bring- und Abholsituation bei uns aus: 

Bringen wie gewünscht: Die Erwachsenen tragen einen Mundschutz, Sie werden auch von uns mit Mundschutz empfangen. 

Um Einlass zu bekommen, bitte klingeln. 

Bitte achten Sie auf Abstand zu anderen Eltern, führen Sie keine längeren Gespräche. Längere Gespräche mit uns müssen telefonisch stattfinden (die wir gerne führen). Um die Abstandsregeln besser einhalten zu können, nutzen Sie bitte die Bänke vor der Kita für die Wartezeit. 

Die Kinder werden von uns in Empfang genommen, so dass Sie das Haus nicht betreten und ihrem Kind beim Ausziehen behilflich sein müssen. Das übernehmen, wo nötig, wir für Sie.

Die Abholsituation wird in gleicher Weise gestaltet. 

Bitte bereiten Sie die Kinder auf die Veränderungen vor. Den Ablauf im Haus entnehmen Sie bitte dem folgenden Brief:

Liebe Eltern,

uns ist bewusst, dass es Sie brennend interessiert, wie es bei uns in der Kita weitergeht. Herr Ministerpräsident Söder hat davon gesprochen, dass bis Pfingsten 50% der Kitakinder die Einrichtungen wieder besuchen würden, bis zu den Sommerferien würden alle Kinder in die Kitas zurückkehren dürfen.  
Wie sich die genaue Umsetzung der Pläne gestalten wird, ist noch unsicher.
Aus diesem Grund ist es uns zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht möglich, Auskünfte zu geben. Es ist  auch noch nicht klar, ob die Beitragsbefreiung für die Vorschulkinder bestehen bleiben kann, wenn sie den Kitabesuch wahrnehmen.Wir bitten deshalb weiterhin um Geduld. 
Grundsätzlich möchten wir Ihnen, liebe Eltern unsere Hochachtung und unsere Empathie aussprechen, für das, was Sie seit Wochen schultern müssen. Es ist eben nicht einfach, die Kinderbetreuung und den Beruf unter einen Hut zu bringen. Wir wünschen Ihnen dabei weiterhin viel Kraft und trotz der vielen Hürden, eine gewinnbringende Zeit für Sie und Ihre Kinder. Weiterhin werden auf unserer Homepage Ideen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zu finden sein. 
Wenn es dann endlich soweit ist, und Ihr Kind die Kita wieder besuchen darf, werden Sie einen unbekannten Ablauf  und veränderte Umstände vorfinden. Um den Kleinen mögliche Enttäuschungen zu ersparen,  wäre es schön, wenn Sie Ihre Kinder auf diese Neuerungen vorbereiten könnten:
Unser teiloffenes Konzept ist vom Landratsamt ausgesetzt worden. Die Kinder spielen in festen Kleingruppen in geschlossenen  Räumen. Der Wechsel zu den Spielgefährten im anderen Zimmer ist leider nicht mehr möglich. Jede Gruppe hat ihr eigenes Personal, das konstant bleiben muss. Um die Infektionskette kurz und übersichtlich zu halten, dürfen sich die Kinder außerhalb der zugehörigen Kleingruppe auf den Toiletten und im Garten mit Freunden aus der anderen Gruppe nicht mehr treffen. Jede Gruppe hat eigene Toiletten und Waschbecken, der Garten ist geteilt und wird im Wechsel benutzt, je nach Anzahl der Kinder. Unsere Räume werden in regelmäßigen Abständen gelüftet, die Kontaktflächen werden im zweistündigen Rhythmus gereinigt. Die Kinder wiederholen im Morgenkreis unsere Hygieneregeln. Sie waschen sich bei Ankunft in der Kita die Hände, husten in die Armbeuge, versuchen Abstand zu halten….. Um den Aerosolausstoß gering zu halten, darf leider nicht mehr gesungen werden. Wir verzichten im Normalfall auf Mundschutz. Zum Wickeln und bei körperlichem Kontakt bei der Pflege trägt das Personal Mund und Nasenschutz. Bis jetzt tragen die Kinder keinen Mundschutz.
Beim Bringen und Abholen finden Abschied von den Eltern  und Begrüßung vor der Kita statt. Unsere Eingangstüre ist verschlossen. – Die Kinder werden von ihrer Bezugsperson abgeholt, bzw. beim Abholen gebracht. Alle Kontakte werden dokumentiert und der Hygieneplan strikt eingehalten. Sie sehen, dass die Auflagen zur Ansteckungsprävention unseren Alltag erheblich verändert haben. Gemeinsam, mit Geduld und Ausdauer werden wir diese herausfordernde Zeit überstehen. Wir freuen uns schon sehr darauf, wenn alle Kinder wieder da sind! 

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute, halten Sie gut durch und bleiben Sie gesund!

Ihr Kitateam

Wir werden  Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und  neue Infos sofort mitteilen.

 

Dieser Brief hat uns per Mail erreicht:

Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung Hof -Kirchengemeindeamt-
Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung – Maxplatz 1 – 95028 Hof

AZ.: 44/18-2 (bitte bei Antwort angeben) Hof, den 13.05.2020

Elterninformationen zum Beitragseinzug

Sehr geehrte, liebe Eltern,

am 20. April 2020 hat Ministerpräsident Söder im Rahmen seiner Regierungserklärung eine dreimonatige Entlastung der Eltern von Kita-Beiträgen aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Aussicht gestellt.

Wie einem Informationsblatt für Eltern des zuständigen Staatsministeriums vom 09.05.2020 (https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/200511_informationsbla tt_fur_eltern.pdf) zu entnehmen ist, liegt hierzu ein Beschluss der Staatsregierung vom 28.04.2020 vor. Konkret geht es hier um eine Beitragsentlastung für Eltern, die aufgrund der Betretungsverbote die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen derzeit nicht in Anspruch nehmen.

Das Angebot des Freistaates Bayern umfasst die Beitragsmonate April, Mai und Juni 2020.

Aufgrund dieser Sachlage bekommen Eltern, die im April 2020 keine Betreuungsleistung in Anspruch genommen haben, die Beiträge zurückerstattet. Wegen der Vielzahl der zu veranlassenden Erstattungen wird dies etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Im Mai und Juni 2020 findet kein Beitragseinzug statt.

Nach unseren Informationen soll der Beschluss der Staatregierung in eine entsprechende Richtlinie gefasst werden. Im Rahmen dieser Richtlinie wird die Regelung von wichtigen Details zu Elternbeiträgen für die Notbetreuung und anderen betreuten Kindern (z. B. Vorschulkindern ab dem 25.05.2020) erwartet. Deshalb wird eine Berechnung der Elternbeiträge für Mai und Juni 2020 für betreute Kinder nachträglich erfolgen.
Dienstgebäude Telefon Konten Maxplatz 1 95028 Hof Zentrale Fax 09281/8309-0 09281/8309-99 Evang. Bank eG, Kassel IBAN: DE80 5206 0410 0001 3068 04 BIC: GENODEF1EK1 Sparkasse Hochfranken IBAN: DE09 7805 0000 0380 0046 22 BIC: BYLADEM1HOF

Leider liegen uns weiter keine verlässlicheren Auskünfte vor, auch nicht, wann die genannte Richtlinie veröffentlicht wird. Sobald dies der Fall ist, werden wir Sie weiter informieren.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Sabine Kapitän Geschäftsführerin

Heute, 22.04.2020 hat uns per Mail folgender Elternbrief erreicht:

 

Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung Hof

-Kirchengemeindeamt-

Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung – Maxplatz 1 – 95028 Hof

 AZ.: 44/18-2 (bitte bei Antwort angeben)
 
Hof, den 22.04.2020
Auskunft (09281/8309-0
 

Elterninformation zum Beitragseinzug

 

Sehr geehrte Eltern,

am Montag verkündete Ministerpräsident Söder in seiner Regierungserklärung,

dass der Freistaat die Elternbeiträge für zunächst drei Monate übernimmt.

Das bringt für Sie als Eltern in dieser schwierigen Zeit wenigstens in finanzieller

Hinsicht eine Entlastung.

Sobald wir Näheres zum Zeitraum der Beitragsübernahme und zur technischen

Abwicklung wissen, werden Sie umgehend von uns benachrichtigt.

Wir hoffen, dass dies in den nächsten Tagen geschieht.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Geduld.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Sabine Kapitän

 

Heute, am 16.04.2020 hat uns per Mail folgender Elternbrief erreicht:

 

Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung Hof

-Kirchengemeindeamt-

Evang.-Luth.Gesamtkirchenverwaltung – Maxplatz 1 – 95028 Hof
  
AZ.: 44/18-2

(bitte bei Antwort angeben)
 
Hof, den 16.04.2020
 

Auskunft
(09281/8309-210
Fax 09281/8309-7210
     
Frau Kapitän
e-mail: Sabine. Kapitaen.GKV-Hof@elkb.de
 

Elterninformation – Elternbeiträge während des Betretungsverbots

Liebe Eltern,

die Sondersituation, die durch Corona entstanden ist, hat uns alle in den letzten Wochen sehr gefordert.

Viele Informationen sind auf Sie und uns eingeströmt. Entscheidungen mussten rasch getroffen werden. Damit wir handlungsfähig bleiben konnten, haben wir aufgrund der jeweiligen Situation Schritt für Schritt mit vielen beteiligten Stellen nach Lösungen gesucht.

Unser Fokus lag dabei immer auf den Kindertageseinrichtungen, den Mitarbeitenden vor Ort und natürlich den zu betreuenden Kindern und deren Familien. Oberstes Ziel musste und muss immer noch sein, die rasante Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen.

 

Auf Grund der Beschlüsse der Bundesregierung und der Länder vom 15.04.2020 besteht das Betretungsverbot der Kindertageseinrichtungen vorerst weiter. Eine Notbetreuung wird weiterhin angeboten.

 

Da die Corona-Krise viele vor finanzielle Herausforderungen stellt, haben Sie sich sicherlich auch schon gefragt, wie mit Elternbeiträgen verfahren wird, wenn Ihre Kinder aufgrund der Coronavirus-Situation nicht in der Kita betreut werden können.

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales verweist in seinen Informationen auf die Regelungen, die jeweils im Betreuungsvertrag getroffen sind.

In unserem Betreuungsvertrag ist geklärt, dass „bereits gezahlte Beiträge erst ab einer Schließung von mehr als einem Monat zurückerstattet werden”.

Nun haben wir die besondere Situation, dass die Kitas gar nicht geschlossen sind, dort aber auch nicht alle Kinder betreut werden dürfen. Die Kosten laufen voll weiter. Die Kitas erhalten zwar auch weiterhin die gesetzliche Förderung, diese deckt aber nur einen Teil der Betriebskosten.

Ihre Elternbeiträge sind damit für Ihre Kita ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor, um den Betrieb dauerhaft sicherzustellen.

Aufgrund der Ausnahmesituation bitten wir Sie deshalb zunächst, Ihre Elternbeiträge weiter zu leisten.

Nicht nur wir sind dabei zu klären, wie mit dem in der Zeit des Betretungsverbotes gezahlten Beiträgen zu verfahren ist. Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist mit den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, den kommunalen Spitzenverbänden, Kita-Verbänden und anderen Ministerien im Gespräch, um eine übergreifende und möglichst verträgliche Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten.

Die Problematik ist den politischen Entscheidungsträgern durchaus bewusst.

Wir hoffen, dass in den nächsten Tagen eine Entscheidung getroffen wird, wie mit den gezahlten Elternbeiträgen zu verfahren ist.

 

Wir versichern Ihnen, dass die Elternbeiträge mit Sicherheit nach festgelegten Regelungen abgerechnet werden und wir auch rückwirkend Beiträge erstatten, wenn diese Ihnen zustehen.

Bitte veranlassen Sie deshalb keine Rücklastschrift oder den Entzug der Einzugsermächtigung. Dies führt für Sie zu unnötigen Gebühren oder zu unnötigem, zusätzlichem Verwaltungsaufwand.

 

Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld, wir werden, wie in der Vergangenheit auch, alles tun, um gut, aber auch richtig und besonnen zu handeln und Sie umgehend informieren, sobald es einen neuen Sachstand gibt.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Sabine Kapitän

 

Informationen: NEU, vom  07.04.

Gibt es Zuschüsse, wenn Mitarbeiter nun zu Hause bleiben müssen, um die Kinder zu betreuen?

Nach geltender Rechtslage können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Betreuung ihrer Kinder von der Arbeit fernbleiben. Voraussetzung dafür ist, dass sie ihre Kinder nicht anderweitig betreuen lassen können. Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Betreuungsfall gilt dabei aber nur für kurze Zeit, in der Regel zwei bis drei Tage. Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr oder mit Behinderung, können Hilfen beantragen, wenn sie ihre Kinder aufgrund der durch die Corona-Pandemie angeordneten Schließung der Betreuungseinrichtungen selbst betreuen müssen und daher nicht arbeiten können. Kommt es aktuell durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen, kann ein Kinderzuschlag, das sogenannte Notfall-KiZ, beantragt werden. Der Notfall-KiZ beträgt monatlich bis zu 185 Euro pro Kind. Ob Sie einen Anspruch auf Notfall-KiZ haben, können Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse prüfen. Informationen zum Notfall-KiZ und den Online-Antrag finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz Zudem können Eltern, die wegen der behördlichen Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten können, unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung für ihren Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz beantragen. Die Entschädigung in Höhe von 67 % des Nettoeinkommens wird für bis zu sechs Wochen gewährt und ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen kann. Weitere Informationen zu Hilfe für Eltern bei Verdienstausfall finden Sie auch unter: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/ entschaedigungsanspruch.html

Wichtig:

Ein Verdienstausfall besteht allerdings nicht, wenn es andere Möglichkeiten gibt, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, wie etwa der Abbau von Zeitguthaben oder auch bei flexiblen Arbeitsmöglichkeiten etwa bei Homeoffice. Auch gehen Ansprüche auf Kurzarbeitergeld dem Entschädigungsanspruch grundsätzlich vor. Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Betreuungseinrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre.

Corona – Familienleben in Zeiten Corona

ACHTUNG!!! Am Samstag, 21.03.2020 hat die bayerische Staatsregierung die Allgemeinverfügung für die Notbetreuung geändert. Bei Fragen dazu, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu uns auf.

Infoblatt des Staatsministeriums an Eltern vom 21.03.2020

 

Bitte rufen Sie uns an, falls Sie in der eigentlichen Schließwoche
vom 14.04. bis zum 17.04. Notbetreuung benötigen!!! 
Tel.:09294/1609

 

In der Zeit der eigentlichen Schließwoche wird der Anrufbeantworter regelmäßig abgehört,
so dass Sie kurzfristig Betreuung für Ihr Kind beantragen können.

Wir denken an euch!!!


Liebe Eltern,

nachdem unsere Einrichtung nach Anweisung des bayerischen Staatsministeriums ab Montag, 16.3.2020 für Kinder und Eltern geschlossen wurde, hoffen wir, dass Sie in den letzten Tagen die Betreuung Ihres Kindes regeln konnten. Wahrscheinlich finden die Kinder die neue, ungewohnte Situation noch spannend und aufregend. Aber 5 Wochen lang? Besuche von Freunden und Freizeiteinrichtungen fallen ja auch aus!

Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, wie wir mit Ihren Kindern und mit Ihnen in Kontakt bleiben können. Da wir, die Mitarbeiter des „Hauses der kleinen Schätze“ täglich vor Ort sind, stehen wir für Fragen telefonisch und per Anrufbeantworter zur Verfügung.

Um den Kindern eventuelle Langeweile zu vertreiben, machen wir ihnen folgendes Angebot.

Vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen:

Male für deine Freunde ein Bild, mit dem du erzählst, was du zuhause machst. Dieses darfst du abfotografieren und per Email (kita.regnitzlosau@elkb.de) an den Kindergarten schicken. Deine Eltern geben uns die Erlaubnis mit der Zusendung deines Bildes, dieses mit deinem Namen auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Gerne kannst du Mama oder Papa bitten, aufzuschreiben, was auf deinem Bild zu sehen ist. Wir freuen uns auf Post von dir!

Zukünftig werden wir freitags, wenn es uns gesundheitlich möglich ist, Ideen auf diese Plattform stellen, die den Kindern Spaß machen könnten. Für jeden Wochentag der Woche überlegen wir uns eine Kleinigkeit, die Sie liebe Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind erleben können.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und harmonische Zeit mit Ihren Kindern. Bleiben Sie gesund!

Es grüßt Sie, liebe Eltern und euch, liebe Kinder, euer Team aus dem „Haus der kleinen Schätze“.